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SKYLARK - Wings

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Artist SKYLARK
Title Wings
Homepage SKYLARK
Label SCARLET RECORDS
Leserbewertung
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4.0/10 (2 Bewertungen)

Bei SKYLARK aus Norditalien handelt es sich nicht gerade um Newcomer. Die Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1994. „Wings“ stellt die sechste reguläre Studioveröffentlichung und den ersten Part eines zweiteiligen Projekts dar. Die letzten beiden Jahre waren durch eine Reihe von Konzertaktivitäten geprägt, welche die Band auch nach Deutschland und Japan führte. Von alledem habe ich persönlich ehrlich gesagt nicht viel mitbekommen. So kann ich ohne besondere Erwartungshaltung an diese Scheibe herangehen, die laut Kategorisierung der Plattenfirma schlicht „Speed Metal“ enthält.

Los geht es mit einem langsamen Piano Intro, das nach einer Weile an Fahrt gewinnt und an entsprechende Kompositionen von Jim Steinman (MEAT LOAF) erinnert. Shouter Fabio Dozzo beginnt in mittlerer Tonlage und wird teilweise von der neu zur Band gestoßenen Sängerin Kiara unterstützt. Nach fast 5 Minuten gibt es zum ersten Mal den Ohrwurm-Refrain „Rainbow In The Dark“ zu hören. Danach folgen Gitarrensoli, Streicher, Breaks bis hin zum Piano-Outro. Damit wir uns richtig verstehen: All das ist Bestandteil eines einzigen Songs. Was für ein geiler Opener! Mit „Summer Of 2001“ folgt ein vergleichsweise geradliniger Powermetal-Song, der zum Schluss noch ordentlich an Tempo zulegt. „Another Reason To Believe“ startet erneut mit einem Piano-Intro und liefert einen melodischen Refrain. Die Stimme von Fabio Dozzo erinnert anfangs an den NIGHTWISH-Basser Marco Hietala. „Belzebu 2“ besticht durch ein langes Vorspiel (da sieht man mal wieder, wie wichtig so was ist) bevor es den Belzebu-Refrain gibt, sowie erneut jede Menge Abwechslung inklusive der Stimme des „Lord Of Darkness“. Die weiteren Anspieltipps sind „Faded Fantasy“ mit einem Duett von Fabio Dozzo und Kiara inklusive Akustikgitarre sowie das von Kiara (hätte so auch gut auf Steinman’s „Pandora’s Box“ gepasst) super eingesungene DEF LEPPARD Cover „When Love And Hate Collide“.

Als kleine Kritikpunkte gibt es den für deutsche Ohren irgendwie etwas merkwürdig klingenden Titel „Belzebu“ und den leichten italienischen Akzent in den Sprechsequenzen zu nennen. Dies möchte ich mal mit südländischem Charme entschuldigen. Wer jedoch auf abwechslungsreiche Kompositionen steht und es härtegradmäßig nicht immer hammerhart braucht, sollte sich diese Scheibe auf keinen Fall entgehen lassen. Warum soll es euch besser gehen als mir, der morgens mit einer SKYLARK-Melodie im Ohr aufwacht?! Fazit: Nicht einfach, aber wirklich klasse!

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