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SLAG IN CULLET - Splinter

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Artist SLAG IN CULLET
Title Splinter
Homepage SLAG IN CULLET
Label RDS
Leserbewertung
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8.7/10 (9 Bewertungen)

„Splinter“ ist das zweite Album der dreiköpfige Formation SLAG IN CULLET aus der Schweiz. Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass der Erstling „Time To Explode“ hierzulande erschienen ist, da folgt auch schon der krachende Nachfolger der Eidgenossen aus dem Dreiländereck Basel.

Wie beim Vorgänger wird nicht lang gefackelt, sondern gleich mit viel Wumms gerockt. Entsprechend gibt es mit dem Opener „That Way“ energiegelandenen Alternative-Rock auf die Ohren, der zwar auch ruhige Momente kennt, im Großen und Ganzen aber nur eine Richtung kennt: straight und mit voller Wucht nach vorn! In diesem Sinne schließen sich auch „Tasteless Shade“ und „If I Had A Heart“ an, ehe „These Times“ sich einen Moment zurücknimmt, ohne die druckvollen Langäxte zu vernachlässigen. Der Titeltrack „Splinter“ präsentiert sich als abwechslungsreicher Mix aus reduzierter Instrumentierung und laut schrammelnden Gitarren, ehe „Nice To Meet You“ wieder in die Vollen geht. Nach dem eröffnenden Pianogeklimper von „The Masochist“ kehren auch hier die knackigen Riffs zur rauen Stimme von Andy Röösli (Sänger, Gitarrist, Pianist und Songschreiber der Kapelle) zurück. Zwischendrin erwarten den Hörer noch einige ruhige Passagen mit entsprechenden Klavierakkorden, denen Andys Schreigesang Paroli bietet. Diese Kombi passt jedoch ganz hervorragend und so findet auch „Run Away“ ganz schnell den Weg in Ohr und Bein, bevor mit „Believe“ eine echte Ballade an den Start geht. SLAG IN CULLET vermeiden schlauerweise den Gefühlsoverkill und so passt auch dieser Song gut ins Bild, das mit dem flotten „Bruise“ und dem basslastigen „Things That Seen So Plain“ vervollständigt wird.

Die treibende Mucke auf „Splinter“ schreit geradezu nach der Bühne. Da passt es gut, dass SLAG IN CULLET sich als absolute Liveband verstehen. Ohne den Dreier bestehend aus Andy Röösli, Rafaela Dieu am Bass und David Burger an den Drums schon mal live gesehen zu haben, vermute ich einfach mal anhand der vorliegenden Konservenkost, dass es bei diesem Trio hochenergetisch zu Sache geht.

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