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SLAVE REPUBLIC - Songs For Sinners

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Artist SLAVE REPUBLIC
Title Songs For Sinners
Homepage SLAVE REPUBLIC
Label ACCESSION RECORDS
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SLAVE REPUBLIC sind in der schwarzen Szene schon länger keine Unbekannten mehr. Spätestens nach ihrem vielbeachten 2013er Album „Quest for Love“ und der anschließenden Tour mit DIORAMA haben sich die beiden Wahl-Berliner Alec Fu und Alex Alice mit ihrem „Synthwave-Noir“ (SLAVE REPUBLIC über den Stil von SLAVE REPUBLIC) in die synthetischen Goth-Herzen gespielt.

Nun ist mit „Songs For Sinners“ neues Material in die Düster-Plattenläden gekommen und ich wage zu behaupten, dass der melancholische Gesang und die tanzbaren Synthie-Melodien auch außerhalb der schwarzen Community gefallen dürften. Beim Opener „Welcome (To The Slave Republic)“ muss ich zwar manchmal an Raupe und Autoscooter denken, aber insgesamt hat das Duo, das sich erneut der Hilfe von Daniel Myer (HAUJOBB, COVENANT) versichert und zudem für den dritten Silberling den Portogiesen Telmo Serrano an die Regler und Knöpfchen gebeten hat, ziemlich viel richtig gemacht. So dürfte beim druckvollen „Sinner“ und dem pumpenden „Something Inside You“ der Dunkel-Dancefloor gut gefüllt sein und mit einer eingängigen Nummer wie „Godspeed“ haben die Jungs zweifellos auch gute Karten in mainstreamigeren Gefilden. Mit dem rumpelnden „Klarer See“ erinnern sich die Herren ihrer Muttersprache und bringen ein wenig NDW-Flair ins Geschehen, während beim rhythmusbetonten „Let’s Play War“ dezent bei DEPECHE MODE geklaut wurde und dank des dramatisch anmutenden „Abendmahl“ und des temporeichen „Dorian Gray“ für ein abwechslungsreiches Finale gesorgt ist.

SLAVE REPUBLIC zählen ohne Frage zu den Vertretern der schwarzen Synthie-Zunft, die dafür sorgen, dass diese Art von Musik auch außerhalb der Szene immer beliebter wird. „Songs For Sinners“ bringt auf jeden Fall alle Zutaten mit, um diesbezüglich ganze Arbeit zu leisten. Wohlgemerkt, ohne sich allerweltstauglich und austauschbar zu machen! Live ist das Duo demnächst übrigens mit den Labelmates von DIARY OF DREAMS unterwegs.

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