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SLEEPING GIANT - Kingdom Days in an Evil Age

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Artist SLEEPING GIANT
Title Kingdom Days in an Evil Age
Homepage SLEEPING GIANT
Label AIN'T NO GRAVE RECORDS
Leserbewertung
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9.0/10 (2 Bewertungen)

„Hardcore at its finest“ ist das, was SLEEPING GIANT auf ihrem nunmehr dritten Output zelebrieren. Los geht’s mit „Throne Room Militance“, das mehr oder minder als Intro fungiert. Von dort macht man weiter mit „Dead Men Walking“ und geht endgültig in die Vollen. Thom Green brüllt sich die Seele aus dem Leib, stimmt im Chorus aber auch mehr schlecht als recht ruhige Töne an. Begleitet wird das Ganze von wirklich fiesen Moshparts, einem Drumgewitter allererster Sahne und den HC-typischen Crewshouts.

Bereits jetzt sei gesagt, dass für Hardcore-Kiddies ein Pflichtkauf ansteht. Dass SG eine christliche Band ist, muss man denjenigen, die sich in der Szene auskennen, nicht mehr verklickern, alle anderen werden es jedoch auch schnell mitbekommen, denn an diversen Stellen (meiner Meinung nach an zu vielen) werden dem Hörer die Worte „God“, „Pray“ und dergleichen vor den Latz geballert. Gläubig sein – schön und gut, und es gibt ja auch diverse andere Vertreter der Szene (AUGUST BURNS RED, HASTE THE DAY oder NORMA JEAN, um einige weitere zu nennen) die Anspielungen auf Gott und Jesus machen, aber sie reiben einem es nicht so penetrant unter die Nase. Aber zurück zum wesentlichen. SLEEPING GIANT zocken sich wirklich gekonnt durch die Songs, lassen definitiv keine Langeweile aufkommen. In „Tongue of Fire“ lässt man beispielsweise mal kurzzeitig den Metaller raushängen, knallt einen Breakdown raus und mosh weiter, als wäre nichts gewesen. Dagegen werden in „Eyes Wide Open“ wirklich fiese Metalcore Shouts à la BRING ME THE HORIZON zum Besten gegeben.

Herrgott was soll ich noch großartig zum neuen Silberling aus dem Hause SLEEPING GIANT resümieren? Gesagt bzw. geschrieben ist in meinen Augen alles. Schlecht ist nunmal anders, auch wenn sich die Texte, die Mr. Green runterbetet, mehr als mir lieb ist, um ein Thema drehen, ist die Musike ganz groß. Also: raus aus der Kirche, rein in den Plattenladen des Vertrauens und zumindest mal antesten, die Platte rockt, Amen!

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