Band Filter

Request did not return a valid result

SLIPKNOT - .5: The Gray Chapter

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SLIPKNOT
Title .5: The Gray Chapter
Homepage SLIPKNOT
Label ROADRUNNER RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (1 Bewertungen)

Nach den Geschehnissen der letzten Jahre kann man als Fans sicherlich mehr als froh sein, dass sich diese Band doch wieder zusammengerauft hat, um weiter Musik zu machen. So sah die Zukunft von SLIPKNOT nach dem Tod von Bassist u. Songwriter Paul Gray 2010 eher unklar aus. Noch ungewisser wurde es mit dem Rausschmiss von Drummer Joey Jordison (auch SCAR THE MARTYR), ebenfalls einer der Hauptsongwriter der an sich 9-köpfigen Combo aus IOWA, und dem Ausstieg von Jim Root bei STONE SOUR, wo Shouter Corey Taylor ebenfalls aktiv ist. So sah die Band-Zukunft Anfang 2014 sicherlich alles andere als ungefährdet aus!

Und wie der Titel schon verrät, ist das neue Album natürlich ein Andenken an Paul Gray geworden, bei dem besonders Fronter Corey Taylor seine Wut, Verzweiflung, generell Zweifel, Trauer und die gesamte Energie seine Gefühle auslebt. Dabei kommt ihm seine stimmliche Reichweite zu Gute, mit welcher der Sänger allen Extremen durch seine Shouts, Growls und cleanen Vocals eine Stimme verleiht. Musikalisch wurde das Album im Vorfeld als eine Mischung aus „Vol.3.: The Subliminal Verses“ und „IOWA“ beschrieben. Doch das trifft es nur zum Teil. So knallte der Hit „the Devil in I“ volles Mett in die Kerbe klassischer SLIPKNOT-Singles der letzten Jahre und das mit einem mitreißenden Refrain versehene „Killpop“ passt auch gut in dieses Bild. Dazu knallt man allerdings auch die Kantholz-Keule „Sarcastrophe“, das chaotische „AOV“ oder das mit elektronischen Spielereien durchsetzte „Skeptic“ raus, welche deutlich an den Frühwerken der Band erinnern. Besonders der verstärkte Einsatz von Samples, Percussions und Scratches, sowie die Soundspielereien zwischen den Songs verstärken diesen Eindruck! Desweiteren hat man mit Jay Weinberg (Drums, AGAINST ME, MADBALL) und Alessandro Venturella (Bass), noch inoffiziell, fähige neue Leute gefunden. Besonders Weinberg nimmt mit seinem Drumming Jordisons Stil eindrucksvoll gut auf und lässt den Ausstieg des selbigen zumindest im Sound nicht auffällig werden!

Das liegt auch daran, dass die verbleibenden Mitglieder dieser eigenwilligen Combo die Markenzeichen der ehem. Kollegen sowohl spielerisch als auch beim Songwriting optimal verinnerlicht haben und mit „5: The Gray Chapter“ das bislang wohl vollkommenste Album der Bandgeschichte aufgenommen haben. Vielleicht ist damit auch eine Art Abschluss mit der bisherigen Geschichte gelungen, so dass man nun voller positiver Energie in die Zukunft schauen kann!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

SLIPKNOT - Weitere Rezensionen

Mehr zu SLIPKNOT