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SODOM - One night in Bangkok

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Artist SODOM
Title One night in Bangkok
Homepage SODOM
Label SPV
Veröffentlichung ..
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Eine Nacht in Bangkok also, oder doch vielleicht live in Hollywood? Denn so heißt nämlich der Club in Thailands Hauptstadt, in dem die drei Sodomizer das passende Konzert zu diesem Doppel-Live-Album zum Besten gegeben haben, welches in der inzwischen circa 20 Jahre andauernden Karriere der Gelsenkirchener den dritten offiziellen Live-Mitschnitt darstellt. Ich kann mich noch gut an „Mortal way of live“ erinnern, seinerzeit als Doppel-LP mit zensiertem Cover, und auch „Marooned“ datiert schon wieder bis 1994 zurück. Vier Studioalben später, im Rahmen einer Promotionreise zur starken letzten Scheibe „M-16“, trat man im Sommer 2001 bereits im zweifelhaften Garten Eden Asiens auf und war von der dortigen Euphorie so begeistert, dass der Plan reifte, ganz im Sinne von `back to basics´ für die Aufnahmen zu vorliegendem Tondokument eine Fortsetzung folgen zu lassen. Etwas später wurde das Vorhaben dann in die Tat umgesetzt und das Ergebnis ist trotz Schwerstarbeit für Mensch und Technik aufgrund der herrschenden tropischen Bedingungen einwandfrei ausgefallen.

Da SODOM im fernen Osten natürlich nicht so regelmäßig präsent sind, wie hierzulande, liest sich die Tracklist dementsprechend wie ein Best of-Programm und berücksichtigt abgesehen von „Obsessed by cruelty“ alle Longplayer der Bandhistorie, anstelle zu sehr Wert auf überwiegend neues Material zu legen. Sehr erfreulich, dass also immer noch auch die ganz alten Schinken wie „Sodomy & Lust“, „Outbreak of evil“ oder „Blasphemer“ gespielt werden. Ohne einige von ihnen geht´s eh nicht, denn selbst in Bangkok kennt man anscheinend die „Bombenhagel“-Rufe. Daneben gibt es je ein Dreierpack der beiden letzten Alben „M-16“ sowie „Code red“ und auch „Get what you deserve“, „Agent Orange“ und „In the sign of evil“ sind in der gleichen Häufigkeit überdurchschnittlich bedacht worden. Bei „Wachturm“ und „Die stumme Ursel“ kommen außerdem einige Deutschlektionen zum Zuge, des weiteren wurde mit „The enemy inside“ ein guter bislang unveröffentlichter Song und mit „Ace of spades“ eine Coverversion (Motörhead) eingebaut. Und schließlich „hagelt“ es jede Menge weiterer Klassiker wie „The saw is the law“ oder die beiden obligatorischen Abrissbirnen, zusammengefasst zum „Stalinhagel“.

Macht summa summarum eine Spielzeit von knapp 100 Minuten, und obendrein werden die 23 Songs noch mit einem Videotrack zu „Among the Weirdcong“ aufgepeppelt. Folglich eine äußerst lohnenswerte runde Sache für alle Sodomaniacs.

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