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SODOM - The Final Sign of Evil

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SODOM
Title The Final Sign of Evil
Homepage SODOM
Label STEAMHAMMER/ SPV
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (2 Bewertungen)

Muuaaaarghhh! Wer erinnert sich noch an 1984??? Als ein Unheil namens SODOM über weltweite Thrash-Plattenteller hereinbrach?! „In the Sign of Evil“ schimpfte sich eine DER Referenzscheiben der gesamten späteren Black Metal-Szene und trotz der Un-Produktion, gruseligem Tom-Englisch und oberschlechtem Gepolter, welches auf den 5 Tracks geboten wurde, war das Teil schnell KULT! Ist es heute ja erst recht. Damals gab es halt auch nicht wirklich viel Anderes im Extrem-Metal-Genre, von daher glühten die Rillen der Vinylscheiben und jeder konnte die Songs seitwärts mitbrüllen! Für mehr wie 5 Songs reichte damals einfach die Kohle nicht, das können sich Musiker heutzutage gar nicht mehr vorstellen, wo doch jede Schülercombo schon alles auf dem Laptop mit rumschleppt.

Nun denn, im Rahmen eines SODOM-Klassentreffens schwafelte man auch über unveröffentlichte Uraltsongs aus eben jenen Tagen und Originalgitarrero Grave Violator erwähnte tatsächlich, er sei noch im Besitz alter Proberaumaufnahmen! Zusammen mit Ur-Schlagzeuger Chris Witchhunter beschloss man bierselig den ganzen Rotz doch noch der Nachwelt zugänglich zu machen. Gesagt, getan! Und so rüpelte man insgesamt 12 Tracks im Original-Line-Up neu ein und ließ die Chose von Toto (SODOM-Webmaster!) produzieren. Obwohl, Produktion kann man das natürlich nicht nennen! Zumindest nicht nach heutigen Maßstäben. Denn es rumpelt und poltert, als hätten wir immer noch 1984! SO und nicht anders muss diese Scheibe aber auch klingen! Tom krakeelt räudig, wie anno dunnemal, Chris spielt immer noch das beschissenste Schlagzeug seit VENOMs Großtaten und über Songwriting und Texte wollen wir mal gar nicht erst reden. OK, mit „Blasphemer“, „Witching Metal“, „Burst Command ´til War“, „Sepulchral Voice“ und „Outbreak of Evil“ hatte man damals wohl schon die 5 stärksten Tracks rausgefiltert, aber der Rest stümpert nicht weit hinterher: „The Sin of Sodom“, „Bloody Corpse“, „Sons of Hell“, „Where Angels Die“, „Hatred of the Gods“, „Ashes to Ashes“ und „Defloration“ beweisen jedenfalls, das sie viel zu kultig sind, um sie der Welt vorzuenthalten!

SODOM belegen mit dieser 50-minütigen Geschichtsstunde, dass sie zu den wichtigsten und einflussreichsten Metal-Kapellen auf diesem Globus gehören und nach wie vor noch ein gewichtiges Wort mitzureden haben! MÜSSEN alle Thrash/ 80er/ Black/ Death Metaller im Haushalt haben – Historisch!

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