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SOL INVICTUS - The Cruellest Month

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Artist SOL INVICTUS
Title The Cruellest Month
Homepage SOL INVICTUS
Label AUERBACH TONTRÄGER
Leserbewertung
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7.1/10 (7 Bewertungen)

“’The Cruellest Month‘ ist sehr wichtig für mich, da ich davon ausging, dass ‚The Devil’s Steed‘ (2005) das letzte SOL-INVICTUS-Album sein würde. Ich entledigte mich vor ein paar Jahren aber des morschen Holzes in der Band, und ‚The Cruellest Month‘ belegt, dass ich damit die richtige Entscheidung getroffen habe. Dennoch bin ich mir noch unsicher, ob es das Ende von etwas Altem oder der Beginn von etwas Neuem ist.“ (Tony Wakeford)

Als SOL INVICTUS im Oktober 2009 ihr einziges Deutschland-Konzert spielten, wurde bereits ein neues Album angekündigt und die Setlist enthielt auch zahlreiche neue Stücke. Da sollte nach „The Devil’s Steed“ also doch noch etwas folgen. Doch es kam nichts. Bis jetzt. Den 10. Juni 2011 sollte sich jeder Neofolk-Fan ganz dick im Terminkalender vermerken, denn es ist soweit: pünktlich zum Konzert auf dem diesjährigen Wave Gotik Treffen erscheint „The cruellest month“, das 17. Studioalbum der Neofolk-Legende.

„The cruellest month“ ist ein typisches SOL INVICTUS-Album geworden. Die 13 Stücke sind liebevoll arrangiert und instrumentiert. Der unverkennbare Gesang von Tony Wakeford ist wie gehabt und wie wir ihn seit Jahren lieben. Auch Andrew King kommt häufig zu Wort. Die Songs sind kantig, schmerzhaft, zynisch, pessimistisch und kämpferisch. So muss Apokalyptik-Folk klingen. Keine leichte Kost für Anfänger, aber der Neofolk-Spezialist wird das Material lieben. Wakeford beschreibt sein neues Album als „eine Meditation über das Älterwerden und den Niedergang, nicht nur für das Individuum, auch für Reiche und Staaten. Es handelt von der Frage, ob die Grausamkeit des Lebens schlicht eine Reflektion der Grausamkeit Gottes ist oder ob wir lediglich grausam um der Grausamkeit willen sind. Es ist eine utopienfreie Zone.“

Neben Songs aus der giftigen Feder von Tony Wakeford enthält das Album eine Reihe von Traditionals, etwa Andrew Kings Interpretation der Massenmörderballade „Cruel Lincoln“ oder Wakefords Version der klassenkämpferischen Hymne „The Blackleg Miner“. Neben diesen beiden Anspieltipps finden sich noch Hits wie „Toys“, „Edward“, „The bad luck bird“ und der fantastische Titelsong.

Überflüssig zu sagen, dass „The cruellest month“ eine absolute Kaufempfehlung ist und in jede Neofolk-Sammlung gehört. Apropos sammeln: Ebenfalls am 10. Juni erscheint auch die komplette Diskografie von SOL INVICTUS auf 27 CDs und 3 DVDs in einer Schuber-Box bei Auerbach Tonträger!

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