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SOLEDOWN - Mudbox

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Artist SOLEDOWN
Title Mudbox
Homepage SOLEDOWN
Label SONIC REVOLUTION
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

SOLEDOWN? Noch nie gehört? Ich auch nicht, dabei haben die Rheinländer bereits 2010 ihre Debüt-EP „MMX“ unters Volk gebracht. Jetzt folgt die erste Full Length „Mudbox“, mit dem die Kölner Schmuddelkinder so richtig auf die Kacke hauen wollen.

Auf dem Schirm hat der Fünfer einen Mix aus Grunge und Alternative und mit den ersten Akkorden von „Nothing To Fear“ ist klar, dass die Herrschaften definitiv nichts anbrennen lassen. Die Grunge-Anteile im Sound werden erstmals beim nachfolgenden „My Sanity“ deutlich, was in erster Linie am Gesang von Thorsten Willer liegt, der ein wenig an Chris Cornell (SOUNDGARDEN) erinnert. Hätte schlimmer kommen können und auch „More Than This“ und „Burning“ empfehlen sich als untadelige Rocker. Aber auch die unvermeidbaren Schmusenummern dürfen nicht fehlen. Sie hören auf die Namen „One Way“ und „See The Sun“ – beide für meinen Geschmack verzichtbar, aber okay anzuhören. Wenn die Jungs Gas geben, sind sie mir allerdings eindeutig sympathischer und so verweise ich auf Songs wie „RNNR Cliché“ und „Bridges To Burn“. Ebenfalls angenehm druckvoll: „All The Way“ und auch auf der Zielgerade wird mit „Begin To Run“ nicht lang gefackelt, sondern straight nach vorn gerockt.

Bei den Studio-Aufnahmen war noch der Ex-CALLEJON-Drummer Bodo Stricker mit von der Partie, jetzt agiert der neue Mann Mike Müller hinter der Schießbude. Der wird ordentlich zu tun bekommen und auch die Kollegen an den Langäxten dürften bei der SOLEDOWN-Schlagzahl in Schweiß geraten. So soll es sein, schön dreckig und laut – umgeben von einer grungigen Staubwolke.

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