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SOMAN - Mask

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SOMAN
Title Mask
Homepage SOMAN
Label INFACTED RECORDINGS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Was als Livesound-Engineer für HOCICO begann, endete für Kolja Trelle nun schlussendlich in seiner zweiten VÖ „Mask“. Einerseits wurde dieser Titel gewählt, weil er repräsentativ für die Leute steht, die seine Musik hören, andererseits aber auch für die Überraschungen, die „Mask“ bieten soll.

Während sich der Opener „Descent“ noch in chaotischen Distortions und Sounds entlädt, geht es den Rest des Albums über, wenn man sich erst mal reingehört hat, doch sehr straight und strukturiert zur Sache. Auf den ersten Blick mag dies negativ klingen, doch wir werden sehen. Der zweite und zudem Titeltrack „Mask“ haut gleich mit ordentlich Geballere rein, angereichert mit Frauengesang und trancigen Synthlines. Auch im weiteren Verlauf des Silberlings erkennt man schnell, dass die Tracks schon stark ein und demselben Muster folgen, so sind durchaus alle dazu ausgelegt, einem nette Minuten auf dem Dancefloor zu bereiten. Wie gesagt, straighte Beats, die mal mit Samples angereichert werden („Ransom)“ oder mit am Anfang auseinander fallenden Sprachfetzen wie bei „Twister“, dann wiederum Songs wie das passende betitelte „Beatboxx“, welche sich auf das Herausarbeiten der Bassline konzentrieren. Sehr interessant klingt „Detail“, eine spezielle Mischung aus Industrial und Trance. Wie der Titeltrack setzt „Eye to Eye“ wieder auf Frauengesang. Auch geht der Schlusspunkt „Ascent“ in dieselbe Richtung wie der Opener (entsprechend dann ja auch „Descent“), nur werden hier dann wesentlich ruhigere Töne angeschlagen, praktisch eine Art Klammer bzw. Rahmen um den Rest des Albums.

Gerade die oben genannte Struktur sorgt für mich dafür, dass trotz gewisser Vorhersehbarkeit beim Hören keine Langeweile aufkommt, „Mask“ ist in sich schlüssig und funktioniert auch auf der Heimanlage, was für diesen Bereich ja doch schon ungewöhnlich ist. Einzig zu bemängeln gilt, dass INFACTED einen sehr lieblos zusammengestellten Rohling, auf dem von jedem Lied nur knapp 2 Minuten zur Verfügung standen, zur Verfügung stellten, dies machte es doch etwas schwierig zu beurteilen, welche Tragweite die Songs im einzelnen nun komplett besitzen.

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