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SONIC REIGN - Raw Dark Pure

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Artist SONIC REIGN
Title Raw Dark Pure
Homepage SONIC REIGN
Label SOVEREIGNTY PRODUCTIONS
Leserbewertung
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Manchmal freut man sich wirklich, wenn man merkt, dass sich die Bands unsere Rezensionen wirklich zu Herzen nehmen. So schworen mir SONIC REIGN nach meiner recht negativen Rezi zur The Decline Portrait“-EP, dass sie alles daran setzen werden, um auch mich zu überzeugen!

Und das ist ihnen gelungen, denn endlich präsentiert sich die Band als das, was sie schon vor mehr als 2 Jahren sein wollte: Die deutsche Antwort auf SATYRICON. Zwar sind die Einflüsse der Norweger mehr als deutlich zu vernehmen (selbst die „C’mon!“), aber wenn sich daraus coole Songs ergeben, bitte! So wird während der gesamten 40 Minuten zwar deutlich, dass es ohne die letzten SATYRICON-Alben wohl SONIC REIGN nicht geben würde, aber erfreulicherweise klingt das deutsche Duo nicht wie ein einfallslose Kopie, sondern steht zu ihren Vorbildern und setzt die Inspirationen gekonnt in eigene Kompositionen um. Da ist z.B. das brachiale „Fucked up but glorious“, ein wahrer Hass-Brocken aus tierisch fiesen Riffs und fulminanten Blasts, bei welchem man bei aller Härte durch gut gesetzte Breaks und langsamere Passagen noch eine klassisch düstere Atmosphäre erschafft. Das Riffing zum Ende der gut 5 Minuten erinnert dann doch aber etwas sehr stark an die letzten beiden VÖs von Satyr und Frost, was den Song aber nicht weniger geil macht. Eine wahrlich meisterliche Symbiose aus Düsternis, Atmosphäre und purem Hass ist SONIC REIGN mit „Salt“ gelungen. Dieses schleppend beginnende Monster steht in Sachen Eindringlichkeit den großen Norwegern in nichts nach, steigert sich von Minute zu Minute mehr und mehr zu einer wuchtigen Walze, setzt in der Mitte dann den tödlichen Schlag und weidet das Opfer dann genüsslich im Midtempo-Mosh aus. Das recht eingängige, ja fast groovige, aber nicht weniger brachiale Titelstück rundet dieses tolle Album optimal ab und sorgt vor allem durch seinen abschließenden Doublebass-Mosh Part noch mal für richtig Alarm in den Nackenmuskeln.

Keine Frage, ein klasse Album! Und wer darüber hinweg sehen kann, dass über allem der mächtige Schatten von SATYRICON schwebt, wird mit „Raw Dark Pure“ ein wahres Black Metal-Fest mit schön fiesen Songs und guter Produktion erleben!

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