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SORROWFIELD - Heritage of fire

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Artist SORROWFIELD
Title Heritage of fire
Homepage SORROWFIELD
Label EIGENPRODUKTION
Leserbewertung
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10.0/10 (2 Bewertungen)

Modernen Melo-Metal präsentieren diese Jungs aus Bremen auf ihrem zweiten Album, bei dem sofort der Eddie Vedder-Touch bei Vokalist Marco Bianchi auffällt. Das klingt hier allerdings eher angestrengt knödelnd. Singen kanner ja, coole Stimme hatter auch, vielleicht einfach mal frei drauflos singen?

Der gerade mal zweieinhalb-minütige Opener „Remember Me“ weckt ganz leichte Erinnerungen an SYSTEM OF A DOWN, denen man im Verlauf der Scheibe noch öfter begegnet. Das versandet aber alles zu häufig in belanglosen Sphärensounds. Wenn mal die Klampfe krachen darf, wie im heftigen „Rearousing the Dead“, dann gefallen SORROWFIELD ungleich besser, dann passt das mit Gesang und Chorus auch besser zusammen. PARADISE LOST-Melancholie hat man sich für „Tribe“ „geliehen“, könnte fast ein Greg-Riff sein. Schöner Ohrwurm mit Dampf und tollem Chorus. Leider ist das bei den wenigsten Tracks so und vieles bleibt Stückwerk. Auch der Brüllgesang kann nicht überzeugen, das wirkt alles zu erzwungen(„Ascension“).

Es sind einige nette Sachen vorhanden, wirklich zwingend ist das aber alles nicht. Handwerklich und soundtechnisch in Ordnung, wer sich einen groben Mix aus obigen Bands vorstellen kann, der sollte mal reinhören.

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