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SOUP - Live Cuts

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Artist SOUP
Title Live Cuts
Homepage SOUP
Label CRISPIN GLOVER
Leserbewertung
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7.0/10 (1 Bewertungen)

Erlend (Vocals, Keys & Samples), Espen (Percussion), Jan Tore (Bass) und Ørjan (Gitarre) aus Trondheim sind die Köpfe hinter der 2004 gegründeten norwegischen Band SOUP. Im Fokus stehen bei den vier Herrschaften sphärische Indie-, Post Rock und Electro-Klänge, die es mit „Live Cuts“ erstmal vermittels einer Live-Platte zu hören gibt. Anlass für den Silberling war der Umstand, dass SOUP seit mittlerweile zehn Jahren „on the road“ sind und ausgewählt haben die Jungs Songs der Alben „Come On Pioneers“, „The Beauty of Our Youth“ und „Remedies“.

Der 2017er Longplayer „Remedies“ hat SOUP im Übrigen bei den diesjährigen 16th Annual Independent Music Awards in New York gleich zwei Auszeichnungen beschert: Die Langrille wurde „Indie/Alt.Rock Album of The Year“ und „Album Art/Photography Art of The Year“. Die „Live Cuts“ startet dann auch mit einem Titel dieser LP: „Nothing Like Home“ sorgt für einen melancholisch-erwartungsvollen Prog-Auftakt, der äußerst vielversprechend ist und seine Steigerung im elektronischeren „Whore Soup“ vom 2005er „Come On Pioneers“ findet. Die druckvollen Sounds von „Clandestine Eyes“ konnte man erstmals 2013 auf dem vierten SOUP-Album „The Beauty of Our Youth“ genießen und in der aktuellen Darreichungsform vermag die monumentale Nummer eine Vorstellung davon zu vermitteln, wie imposant ein SOUP-Konzert sein muss. Mit „Sleepers“ und „The Boy And The Snow“ stehen dann abermals „Remedies“-Stücke auf dem Programm, wobei beim erstgenannten Track insbesondere die samtweiche Stimme des Bandgründers Erlend in den Mittelpunkt rückt, während das finale „The Boy And The Snow“ mit knapp 13 Minuten Laufzeit noch einmal sämtliche Artrock-Register zieht und in schwermütige psychedelische Untiefen abtaucht.

Wer sich in Sachen Psych-/Prog-/Post-Rock zuhause fühlt und bislang noch keine Berührungspunkte mit SOUP hatte, bekommt dank „Live Cuts“ nicht nur einen schönen musikalischen Querschnitt geboten, sondern wird die Platte mit Sicherheit auch noch ein zweites und drittes Mal hören, um den umfassenden Sound-Kosmos der Skandinavier in der gebotenen Intensität zu genießen.

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