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SPAWN OF POSSESSION - Incurso

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SPAWN OF POSSESSION
Title Incurso
Homepage SPAWN OF POSSESSION
Label RELAPSE RECORDS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.0/10 (2 Bewertungen)

Bei den Schweden hat es glatt mal 6 Jahre gedauert, einen Nachfolger für „Noctambulant“ einzudengeln. Mittlerweile agiert Christian Münzner von OBSCURA auch hier, was perfekt zum Frickel Death Metal passt, seine Hauptband zockt ja in derselben Liga.

Nicht in die Irre führen lassen sollte man sich von dem Jazzigen Intro „Abodement“, denn schon „Where Angels Go Demons Follow“ zeigt, wo der Gitarrist die Finger hat. Mehr Frickelknüppel geht nicht! Wüstes Geblaste, tiefstes Gegrowle und krachendes Riffing paart sich so mit jazzigen Läufen, Skalengenudel und wildmelodischen Rasantsoli, das man gar nicht weiß, wo man zuerst hinhören soll! Produktionstechnisch und spielerisch wird hier alles aufgefahren. Das ufert dann auch mal in einen 10-minütigen Wahnsinn wie „The Evangelist“ aus, dem Progster ebenso viel entnehmen können, wie Death Metaller der DEATH/ ATHEIST/ HATE ETERNAL-Gattung. Der derbe Gesang ist aber durchgehend eindeutig Death Metal. Die Skalen, die hier geritten werden, sind schon der völlige Wahn und mit den permanenten Rhythmuswechseln dürfte auch nicht jeder was anfangen können. Aber anspruchsvoller geht´s nicht, alleine diese spielerische Brillanz lässt Einen Bauklötze staunen!

Gut, die Songs klingen alle recht ähnlich, was ja bei HATE ETERNAL auch auf Dauer „nervt“, aber jenen zeigt man zumindest hiermit locker seine Rücklichter! Wer orchestrierten Blastwahn wie „Apparition“ perfekt ballern kann, der rangiert ganz vorne in der Champions League. Hören und staunen!

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