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SPIDERGAWD - VII

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SPIDERGAWD
Title VII
Homepage SPIDERGAWD
Label CRISPIN GLOVER RECORDS
Leserbewertung
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SPIDERGAWD aus Trondheim machen es ihren Rezensent:innen leicht. Bei Per Borten (Gesang & Gitarre), Brynjar Takle Ohr (Gitarre), Hallvard Gaardløs (Bass), Martin Snustad (Bariton-Saxofon) und Kenneth Kapstad (Drums) werden die Alben nämlich einfach durchnummeriert. Im zehnten Jahr sind die Norweger bei Studio-Output „VII“ angekommen und widmen sich dem New Wave of British Heavy Metal oder kurz NWOBHM.

Tatsächlich könnte der energiegeladene Opener „Sands of Time“ auch ein lange verschollener THIN-LIZZY-Track sein. Mit dem verspielten „The Tower“ wenden sich SPIDERGAWD gegen rechte Tendenzen, die leider immer mehr zunehmen, ehe es mit dem druckvoll-eingängigen „Dinosaur“ zurück in die Eighties geht. Mit straighten Riffs übernimmt „Bored To Death“, bevor die Vorab-Single „Your Heritage“ abermals an THIN LIZZY denken lässt und „Afterburner“ die Langäxte zum Jaulen bringt. In diesem Sinne schließt sich auch der feine „Anchor Song“ an, um schließlich mit „…And Nothing But The Truth“ in bester SPIDERGAWD-Manier mit psychedelischen Versatzstücken zu enden.

Als Kind der Achtziger bin ich mit genau dieser Art Musik sozialisiert worden. Entsprechend schnell hatten mich SPIDERGAWD mit „VII“ auch im Sack. Und selbst wenn man den Nordmannen verwerfen könnte, dass sie letztlich nur abgekupfert haben, muss man das in dieser Güte erst einmal hinbekommen ohne peinlich zu werden. Dafür sorgt der Fünfer jedoch gekonnt mit dem dann doch speziellen SPIDERGAWD-Sound, der auch an dieser Stelle nicht zu überhören ist.

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