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SPIRAL DRIVE - Visions in Bloom

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Artist SPIRAL DRIVE
Title Visions in Bloom
Homepage SPIRAL DRIVE
Label STONEFREE RECORDS
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Psychedelic / Space Rock / Neo Psychedelia sind die Schlagworte, mit denen sich der SPIRAL-DRIVE-Sound am besten in eine Schublade stecken lässt. Wobei das eine ziemlich große Kraut- und Rüben-Schublade ist, aus der die Herren Raphael Neikes (Gitarre & Gesang), David Knevels (Bass) und Nicholas Stampf (Drums) so allerhand zaubern.

‚Kraut‘ ist da schon mal ein ganz gutes Stichwort, denn auch diese Spielart ist den Herrschaften, die 2019 ihre erste Langrille „Unity“ veröffentlicht haben, nicht fremd. Nach einem kurzen E-Check-Intro geht es dank des rifflastigen „Echoes“ gleich mal in die Vollen, bevor der funkige „Space Train“ in groovige Gefilde unterwegs ist und „Heatwave“ als blitzschnelles, hart rockendes Schwergewicht grüßt. „Yeti“ zieht es an schwurbelige Kraut-Rock-Gestade, während „Lines For Lives“ tiefenentspannt daherkommt und „Screwed“ nicht nur durch Yves Krismer von MOTHER’S CAKE unterstützt wird, sondern auch alle Rock-Register zieht. Ein weiterer Gast findet sich beim flirrenden „13th Eye“ ein – hier geht es mit LORD FASCINATOR abermals in spacige Galaxien. Derweil holen die Mannheimer ihre geneigte Zuhörerschaft mit dem straighten „Illusion“ wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, nur um sie mit den nachfolgenden „Hypnotized“ und „Omnesia“ erneut in sphärische Weiten zu schicken. „Ego Placebo“ und „Inner Truth“ schließen sich mit wabernden Soundflächen an, ehe das entrückte „All of This Time“ ein letztes Mal den Space-Rock-Motor anwirft.

Mir gefallen SPIRAL DRIVE am besten, wenn sie mit viel Schmackes bei der Sache sind. Auf die psychedelische Darreichungsform versteht sich das Trio jedoch auch bestens, sodass auch Liebhaber*innen dieser Klangwelten gern ein Ohr riskieren dürfen.

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