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SPITZBART - s/t

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SPITZBART
Title s/t
Homepage SPITZBART
Label COMET RECORDS/ RADAR MUSIC
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
10.0/10 (1 Bewertungen)

Björn Müller, seines Zeichens Mastermind von Spitzbart, ist Jahrgang 1976 und obwohl seine ersten musikalischen Gehversuche noch mit der Trompete in der Hand stattfanden, kristallisierte sich bald die Gitarre als seine Leidenschaft heraus. Erfolgreich verlaufene Studienaufenthalte an der Modern Music Academy in Offenbach sowie beim Musicians Institute in Los Angeles nennt man eine mehr als solide musikalische Grundausbildung. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete er mit Künstlern, die die musikalischen Bereiche von Jazz bis Metal abdecken. Bei der im letzten Jahr gegründeten Band SPITZBART stehen Bassist Paul Harriman und die Schlagzeuger Dirk Oechsle und Philip Behrends zur Seite. Ihr vermisst die Nennung des Sängers? Hatte ich noch nicht erwähnt, dass es sich hier um ein Instrumental-Album handelt?!

„Traditional Spitzbart“: Wechselspiel zwischen entspannten und treibenden Sounds. „Schweben im Zustand des Schümli“: Ob der Genuss der Schweizer Kaffeespezialität (ich hoffe, die ist hier gemeint) einen Schwebezustand auslöst, möge bitte jeder selbst entscheiden. „Sie hat Unrecht“: Eindringliche, aber nicht aggressive Reaktion auf das Unrecht. „Crazy Spitzbart“: Durch die durchaus auch vorhandenen ruhigeren Momente nicht so verrückt, wie der Titel vermuten lässt. „Pisa“: Mit Funk-Elementen. „Ein Spionagehai tanzt Polka“: Erdiger Rock (bei diesem Titel hätte man sich schon den Text dazu gewünscht, so bleibt nur die Phantasie). „Aus dem Leben eines Lords“: Blues Schlagseite. „Spitzbart on Speed“: Auch auf Speed hat der Spitzbart seine ruhigen Momente.

Wie bei dieser Vorgeschichte nicht anders zu erwarten, gibt es bei der technischen Umsetzung des Spitzbart Debüts wenig zu meckern. Andererseits ist zu befürchten, dass die hier angesprochene Zielgruppe (wie bei Instrumental Produktionen üblich) doch eher klein ist. Die fehlenden Vocals tragen jedenfalls nicht dazu bei, den Wiedererkennungswert der 8 Songs zu steigern.

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