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SPT - Synthpop Is Dead

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Artist SPT
Title S
Homepage SPT
Label SPT RECORDS
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Hinter dem Künstlernamen SPT steckt der Kanadier Stephen Paul Taylor, der daheim mit dem Post-Art-Synth-Folk-Duo TRIKE von sich reden machte. Seit 2014 ist er solo unterwegs und fand sich in Europa wieder, wo er nicht nur auf dänischen Dächern und ostdeutschen Hochzeiten spielte, sondern auch eine neue Heimat in Berlin fand. Nach seiner Zeit als Straßenmusiker ist jetzt die Bühne Ort des Schaffens. 2016 auch beim RTL-Supertalent, wo Dieter Bohlen sogar lobende Worte für den Musiker fand. Zum Internetstar hat es der Wahl-Hauptstädter zweifellos bereits gebracht, ob er mit „Synthpop Is Dead“ auch die Charts stürmen wird?

Wohl eher nicht. Die Musik ist doch eher eindimensional und interessant wird das Ganze vermutlich erst, wenn man Mr. Taylors Live-Performance dazu erlebt. Bohlen nannte ihn „ein bisschen bekloppt“ und wenn man das finale „Dr. Deutschland“ mit dem Textfragment „Du hast Schmerz – ich hab Pflaster“ hört, glaubt man das gern. Ansonsten gibt es von den Achtzigern inspirierten Synthie-Pop, der allerdings nicht besonders originell ausgefallen ist.

Einen Song wie „Shortcut“ höre ich mit einer gewissen Hoffnung, nehme dann den etwas verunglückten Falsettgesang zur Kenntnis und erinnere mich daran, dass ein paar Kumpels in den Eighties auch mal eine Synthie-Kapelle hatten. Das Niveau war zumindest im Rückblick ähnlich und aus gutem Grund wurden sie nicht berühmt. Vielleicht verstehe ich aber auch einfach nicht den ironischen Unterton von SPT auf „Synthpop Is Dead“.

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