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STATIC-X - Cannibal

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Artist STATIC-X
Title Cannibal
Homepage STATIC-X
Label REPRISE
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Gehört man in den USA schon seit Jahren fest zu oberen Crossover-Liga, konnte Stromschlag-Frisur Wayne Static mit seiner Band in unseren Breitengraden mit den kantigen, aber dennoch eingängigen Krachern wie „Push it“, „Black and White“ und vor allem „Cold“ lediglich kleinere Hits verbuchen. Die letzten Alben „Shadow Zone“ und „Start a War“ gingen hier zudem noch völlig unter. Zu Eigen scheint die Mischung aus krachenden Stakkato-Riffs und EBM-Tunes für die Europäer zu sein.

Und das gleiche Schicksal könnte auch „Cannibal“ ereilen. Denn hier präsentieren sich STATIC-X, wie man sie vor allem aus den Anfangstagen kennt. Da gibt es z.B. mit dem Anti-FleischerEsser-Song „Cannibal“ oder auch „No Submission“ typische Static-Kost vor den Latz. Harte Riffs, leicht vetracktes Drumming, Statics eindringliche Vocals und einen Refrain, der immer wieder in die Gehörgänge gepumpt wird. Doch schon mit den folgenden „Behemoth“ und „Chemical Logic“ bekommt der Hörer neben den Gitarren auch stampfende EBM-Beats eingetrichtert, was dem ganzen einen kräftigen MINISTRY-Touch mitgibt. Der Video-Clip „Destroyer“ sowie das anschließende „Forty Ways“ präsentieren dann wieder recht klassische Kost, welche alle STATIC-X- und auch COAL CHAMBER-Fans sicherlich Freude machen wird.

So scheint sich Wayne „Vertikalfrisur“ Static auf Altbewährtes zu verlassen. Fast das Original-Line up wieder am Start besinnt man sich nach den etwas poppigeren Ausflügen der letzten Alben („The Only“) wieder mehr auf den Sound der „Wisconsin Death Trip“- und „Machine“-Phase, ohne allerdings ein oder zwei wirkliche Kracher aufbieten zu können, wie man es damals schaffte. Aber vielleicht präsentieren uns STATIC-X nach dieser „Nummer sicher“ dann mit dem nächsten Werk wieder die ein oder andere Granate!

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