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STEAK NUMBER EIGHT - Kosmokoma

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Artist STEAK NUMBER EIGHT
Title Kosmokoma
Homepage STEAK NUMBER EIGHT
Label INDIE RECORDINGS
Leserbewertung
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5.0/10 (2 Bewertungen)

Bruderliebe. Als Brent Vannestes Bruder starb, entschloss dieser sich, im Alter von 13 Jahren eine Metalband zu gründen. Benannt wurde diese Gruppierung „Steak Number Eight“, so auch ein Songtitel von VOIDPOINT, der Band seines verstorbenen Bruders. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und STEAK NUMBER EIGHT standen mit Genregrößen wie den DEFTONES, PRONG und gar ALICE COOPER auf der Bühne. Ihr drittes Album „Kosmokoma“ soll nun den guten Ruf der Band festigen. Mit Ex-TOOL und KING CRIMSON Producer David Bottrill hat man sich dafür beste Voraussetzungen geschaffen.

Und tatsächlich, auf mehr als einer Stunde Spiellänge weiß das Album mit dynamischen, wuchtigen und stets vollends aufs eigene Schaffen konzentrierten Tracks zu überzeugen. Polarisierend wirken verstörende Passagen, welchen sich Brent Vanneste mit seiner rauchigen Gesangsstimme entgegenstemmt. Der imposante Instrumentalopener „Return of the Kolomon“ oder das ungestüme, wütende „Principal Features of the Cult“ überzeugen mit irrem Drive, imposant brachial hingegen klampft sich „Gravity Giants“ schwerfällig über sechseinhalb Minuten Spielzeit, bevor sich „Charades“ auf melodische Passagen und die stimmlichen Fähigkeiten des Frontmanns konzentriert. Die Zugänglichkeit des Tracks wirkt durch den hypnotischen Refrain, ebenso wie der catchy Akkord von „Claw it in your eyes“. Leider fehlt es letzterem Titel etwas an Durchschlagskraft, weshalb sich Brent Vannestes Stimme ins Gehör bohrt. Diese erinnert speziell in den langsameren Passagen häufig an SCOTT WEILAND, am meisten jedoch im Intro zu „It might be the lights“. Der atmosphärisch stärkste Track des Albums spielt mit der wechselnden Laune des Sängers, den pulsierenden Tempiwechsel und einem ungemein starken Arrangement.

„Kosmokoma“ ist ein Statement. STEAK NUMBER EIGHT haben dieses eingereicht. Das Post Metal-Genre ist um ein Referenzalbum reicher. Brent Vannestes unverkennbare Stimme und die stimmige, atmosphärisch starke Instrumentierung lassen so manch schwerfällig wirkende Passage überwinden. So bleibt „Kosmokoma“ eine gewaltige Aussage, aber für Brent Vanneste wohl auch ein Vermächtnis.

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