| Artist | STEREOFACE |
| Title | Face it |
| Homepage | STEREOFACE |
| Label | MOERDERMUSIC/ ROUGH TRADE |
| Leserbewertung |
Paul Pfleger ist die Musik in die Wiege gelegt. Der Sänger von STEREOFACE ist der Sohn des Gitarristen von OPUS. OPUS? Ja genau – die Band, die mit „Live is live“ der Welt eine Hymne der 80er verpasst hat. Ganz so massenkompatibel möchten STEREOFACE nicht sein, trotzdem zeigen die Grazer auf ihrem zweiten Longplayer „Face it“, dass man sich auf den eingeheimsten Lorbeeren des Vorgängers nicht ausgeruht hat.
Abwechslungsreich rocken scheint der Vorsatz der Österreicher zu sein, die britrockend eröffnen und mit „How can you know?“ erstmals brachialen Rock im Stonergewand vor die Tür karren. „I don‘t mean it“ packt Elektrofirlefanz auf PULPeskem Pop, packt eine ganze Bandbreite luftiger Gitarren bei „In the queue“ in die Endlosschleife namens Eingängigkeit, lässt bei „The Soil“ dickflüssig rhythmisch den Soul ins derbe Beatspiel einfließen, nur um mit „Love inside a zoo“ animalisch rockend einen kurzen Abstecher ins Garagengenre zu machen.
„Face it“. Genau.

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