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STOA - Silmand

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Artist STOA
Title Silmand
Homepage STOA
Label DARK DIMENSIONS/ ALICE IN...
Leserbewertung
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6.8/10 (11 Bewertungen)

STOA sind zurück. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir diese Band immer nur als Erscheinung am Rande des Heavenly Voices- und Hyperium-Umfelds und vor allem auf entsprechenden Samplern begegnet ist. Da sie jetzt mit “Silmand” aber wieder da sind, habe ich nun endlich einen letzten Anstoß bekommen, mich mit ihrer Musik auseinander zu setzen.

Hört man sich “Silmand” an, wird schnell klar, woher seinerzeit die Genre-Bezeichnung „Heavenly Voices“ kam. Flächiger, in sich gekehrter, fast sakraler Frauengesang wird hier von neoklassischen Kompositionen und ruhig verlaufenden Melodiebögen begleitet. Im Vergleich zu ihrer Hyperium-Zeit sind STOA musikalisch gereift und die Produktion des Albums wirkt wesentlich differenzierter, was natürlich auch am verbessertem Equipment liegen mag. Die faszinierende Stimme von Sängerin Louisa John-Krol wird durch die sehr unterschiedlichen Arrangements von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet bzw. in Szene gesetzt, was dem Hörvergnügen sehr zuträglich ist. Die Musik auf “Silmand” wirkt streckenweise sehr von den eher klassischen Arbeiten SOPOR AETERNUS’ inspiriert oder ähnelt diesen zumindest deutlich.

“Silmand” versucht ganz getreu dem inoffiziellen „Heavenly Voices“-Credo eine eigene Vorstellung von himmlischer Schönheit zu schaffen, eine Brücke in die Welt jenseits der unseren zu schlagen. Das ganze macht “Silmand” wiederum zu einer sehr menschlichen Erfahrung von Träumen und deren Scheitern. Zurück sind STOA. Mit an Bord übrigens Pieter Nooten (ex-CLAN OF XYMOX) und Ralf Jehnert (LOVE IS COLDER THAN DEATH)!

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