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STONE RIDER - Three Legs of Trouble

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Artist STONE RIDER
Title Three Legs of Trouble
Homepage STONE RIDER
Label TRUSTKILL
Leserbewertung
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Arschrock scheint kein Verfallsdatum zu haben, den jüngsten Beweis liefern vier Jungs aus Atlanta/ Georgia, die offensichtlich in ihrer Jugend jede Menge Rock ’N’ Roll der Marke AEROSMITH, GUNS ’N’ ROSES, LED ZEPPELIN und AC/DC konsumiert haben. Inzwischen hat sich der Vierer selbst diesem Sound verschrieben, nachdem sie vormals als FIGHT PARIS mit schnellem, thrashigem Southern Rock unterwegs waren. STONE RIDER haben auf ihrem Debüt „Three Legs of Trouble“ das Tempo ein wenig verlangsamt und lassen die Songs ordentlich grooven.

Den Anfang macht das knackige „Rush Hour, Baby“, welches gefolgt wird von „Back From The Dead (der für die Herrschaften die Stimme des Rock’N’Roll ist), bevor JIMI HENDRIX bei „Ramble Down“ grüßen lässt. Der „Juice Man“ erfrischt mit vitamin- und gitarrenreicher Kost, um mit „Wild Child“ einen typischen Südstaaten-Rocker abzuliefern. Originalgetreuen Eighties-Hair-Metal-Sound mit jaulenden Saiten gibt’s mit “Bad Lovin’ Never Felt So Good” auf die Ohren, dem sich “Hair of The Dog” in bester LED ZEPPELIN-Manier anschließt. Sleaze Gitarren dominieren „Bite My Tongue“ gemeinsam mit Matt Tanners wunderbar versoffener Stimme, die irgendwo zwischen Steve Tyler und Axl Rose zuhause ist. Derweil machen STONE RIDER mit „Breakout“ einen kleinen Ausflug in die ungestümen Siebziger, um zum Schluss noch mal „Shut My Mouth“ rauszurotzen.

Die Wurzeln sind unverkennbar, glücklicherweise ist „Three Legs of Trouble“ aber kein billiger Abklatsch geworden, sondern eine Scheibe, die rockt. STONE RIDER verplempern nicht ihre Zeit mit albernem Posing und lassen es stattdessen lieber krachen. Weiter so!

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