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STORMLORD - Hesperia

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Artist STORMLORD
Title Hesperia
Homepage STORMLORD
Label TROLLZORN RECORDS
Leserbewertung
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Bereits seit 20 Jahren sind die Italiener STORMLORD aktiv, 4 Alben und diverse EPs stehen bisher zu Buche. 5 Jahre nach dem letzten Werk „Mare Nostrum“ legt man mit „Hesperia“ ein opulentes Konzeptalbum vor, welches vom Epos „Aeneis“ des römischen Dichters Vergil (der das Teil von 29-19 vor Christus geschrieben hat) inspiriert ist.

Losdonnern tut man mit „Aeneas“, der Text ist einem Gedicht aus dem Buch entnommen und wird auf Latein vorgetragen, im Original metrischen Akzent, was wohl eine Premiere im Metal-Bereich ist. Nun gut, bei den harschen Death/ Black Metal-Vocals hört man da nicht sooo viel von, aber es zeugt von dem Anspruch, den man mit diesem Werk anstrebt. Musikalisch brettert man epischen Dark/ Death Metal, dem man aber gerne Black Metal (vor allem beim Gesang), orientalische Elemente und Bombast beimengt. Damit besetzt man mittlerweile eine eigene Nische, frühe THERION taugen noch leicht als Anhaltspunkt. Auch „Motherland“ drückt mächtig nach vorne und punktet mit Abwechslung und klasse Songwriting. Die Jungs haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind meilenweit von ihren teils belächelten Frühwerken entfernt. Das schicke Cover taugt ebenso, wie die passige Produktion. Straighter auf die Mütze gibt‘s mit dem schnellen „Bearer of Fate“, bevor man im Titeltrack eher getragen-orchestral zu Felde schreitet. Fronter Christiano Borchi hat ein mächtig röhrendes Organ, kann aber auch fies-blackig kreischen. „Onward to Roma“, das schnelle „My Lost Empire“ und das zehnminütige Schluss-Epos „Those Upon the Pyre“ halten das Niveau durchgängig hoch.

Eine ganz ganz große Vorstellung von STORMLORD, die jeder Dark/ Pagan/ Death Metaller auf dem Schirm haben sollte!

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