Band Filter

STORMRIDER - First Battle Won

VN:F [1.9.22_1171]
Artist STORMRIDER
Title First Battle Won
Homepage STORMRIDER
Label NEW AEON MEDIA/ KARMAGEDDON
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
0.0/10 (0 Bewertungen)

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind, es ist der „Stormrider“ auf seinem Rind! Aber es ist nicht BSE-verseucht, es gibt lediglich sonderbare Geräusche von sich. Die schwedischen Black/ Deather stammen wie so viele andere auch aus Stockholm und haben ihr Debüt bei Tommy Tägtgren im legendären Abyss-Studio aufgenommen. Allerdings haben sie dabei nicht die Mahagoni-Variante gewählt, denn ein wenig klapperig kommen Produktion und insbesondere die Drums schon daher. Man könnte auch sagen: Old School! Die Band um den geheimnisvollen Vokalkünstler YX, der gerüchteweise Verbindungen zu Ede Zimmermann pflegt, existiert seit 1999 und ist aktuell auf Drummer bzw. Gitarristensuche. Das Album wurde allerdings noch in voller Besetzung eingespielt, was allerdings schon ein paar Monde zurück liegt. Nach drei gutgehenden Demos hatte man nämlich einen Vertrag mit Destruction Records unterzeichnet, der sich später sozusagen selbst zerstörte. New Aeon Media, ein Sublabel von Karmageddon und spezialisiert auf junge Talente, hat sich dann aber schnell der Sache angenommen und auch noch einen Bonustrack („Burning the heavens“) und ein Video zu „Completely Dead“ mit auf den Silberling gepresst.

Nachdem man nun also den ersten Kampf mit der bösen Industrie gewonnen hatte, kann man sich auf die Musik konzentrieren. Und die ist ein Bastard aus älterem Schweden Death, Black Metal-Elementen und einem Spritzer Thrash. Während YX sich nicht zwischen tiefen Grunts und hohem Gekeife unterscheiden kann, bleiben die Gitarren crunchy, flott und meistenteils nachvollziehbar. Da sind einige typische DISSECTION-Trademarks, andererseits fühle ich mich aber auch an die göttlichen UNANIMATED erinnert. Die Arrangements fallen gleichsam abwechslungsreich wie nachvollziehbar aus, für ein Debüt schon eine reife Leistung. Meine Anspieltipps: Das bereits angesprochene „Completely Dead“ mit den klassischen Heavy Riffs zu Beginn, das seinem Namen alle Ehre machende „The Beast“ sowie der leicht episch angelegte Zweiteiler „Dead Love of Mine“, der auch eine etwas gefühligere Seite der „Sturmreiter“ aufzeigt.

Eine äußerst ansprechende Leistung für alle Fans, die sich zwischen Black und Death nicht entscheiden mögen (wollen) und welche die klassische Schwedenschule für die beste Erziehungsform halten. Jetzt noch ein wenig mehr Reife, neue potente Mitstreiter und kontinuierliche Labelarbeit, dann könnte man schon bald in die Oberliga aufschließen.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu STORMRIDER