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STORMWARRIOR - Northern Rage

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Artist STORMWARRIOR
Title Northern Rage
Homepage STORMWARRIOR
Label REMEDY RECORDS
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Die norddeutsche Band wurde im Jahr 1998 gegründet und fühlt sich durch die frühen Werke der Powermetal-Institutionen HELLOWEEN und RUNNING WILD inspiriert. Nach einigen Demos folgte im Juli 2002 die Veröffentlichung des nach dem Bandnamen betitelten Debutalbums. Nach diversen Festivalauftritten (z.B. Wacken 2002, Gates Of Metal Festival 2003) liegt jetzt die brandneue CD „Northern Rage“ in den Plattenläden und Mediamärkten der Republik bereit. Maßgeblich an der Produktion beteiligt war abermals Kai Hansen, jetziger GAMMA RAY Mastermind und ehemaliger Kürbiskopf.

Gestartet wird mit „And The Northewinde Bloweth”, einen Instrumentalsong, der mit verhaltenem Intro und Akustikgitarre daherkommt. Für die nächsten 45 Minuten ist dann aber auch Schluss mit ruhigen Klängen. Es folgt mit „Heroic Deathe“ (die Songtitel werden wirklich wie angegeben geschrieben, es handelt sich nicht um Tippfehler des Schreibers) ein Uptempo-Schlachtgesang mit klasse Soloparts, der dem Bandnamen alle Ehre macht. Zum Reinhören geeignet sind weiterhin folgende Titel: „Valhalla“: Nackenbrecher zum Abfeiern. „Welcome Thy Rite“ mit an Maiden erinnernden Zwischenparts. Die Hymne „Odinn’s Warriors“, ebenfalls wieder mit sauber eingespielten Soloparts. Das leicht düstere „Bloode Eagle“. Ein absolutes Highlight hat man sich für den Schluss aufgespart: „Lindisfarne“ beginnt mit einem gebremsten, melodischen Intro, bevor es wieder ab geht in Richtung Höchstgeschwindigkeit. Unter anderem durch eine Sprachsequenz im Mittelteil kommen hier allerdings mehr Variationen ins Spiel.

Auf der Habenseite dieser Produktion stehen sicher die angenehmen Gesangslinien von Shouter Lars Ramcke, bei denen nie Eunuchenverdacht aufkommt, die blitzsauber eingespielten Soloparts und das Gespür für melodische Elemente. Was gibt es zu meckern? Mit „Sigrblot“ bedindet sich ein etwas schwächerer Song auf der Scheibe. Bei einigen Titeln hätte ich mir gewünscht, dass die Vocals etwas mehr in den Vordergrund gemischt werden (damit man die Schlachtgesänge auch bei der Autofahrt mit einem Diesel noch richtig mitbekommt). Fazit: Alle, die auf die traditionellen Titel von HELLOWEEN/ GAMMA RAY bzw. auf die schwedischen Alternativen HAMMERFALL/ NOCTURNAL RITES stehen, können hier unbesorgt zugreifen. Damit ist die frisch aufspielende Kapelle ohne Zweifel eine Bereicherung dieses Genres.

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