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STRAIGHT ARROWS - Rising

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Artist STRAIGHT ARROWS
Title Rising
Homepage STRAIGHT ARROWS
Label AGITATED
Leserbewertung
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4.0/10 (1 Bewertungen)

Adam, Owen, Alex und Angie leben in Sydney und machen gemeinsam Musik. Sehr zum Leidwesen seiner Nachbarn auch bei Fronter Owen Penglis zuhause. Dort sind beispielsweise etwa die Hälfte der Aufnahmen für das aktuelle Album „Rising“ entstanden, bevor man sich um des nachbarschaftlichen Friedens willen entschied, in ein „richtiges“ Studio zu gehen, wo die restlichen Tracks zur zweiten Full Length der Aussies eingespielt wurden.

Auf dem Zettel hat der Vierer DIY-Punk-Garagen-Sounds, die im Falle des Openers „Introduction“ zunächst einmal etwas undifferenziert ausfallen. Man sollte diesen Song allerdings wohl auch eher als Vorbereitung für das scheppernde „Fruit of The Forest“ verstehen, ehe es mit „Can’t Stand It“ in die punkigen Vollen geht. „Petrified“ schließt sich dem in stoischer Gelassenheit an, während „Continental Son“ mit dem typischen verzerrten Gesang und vergleichsweise beschwingten Melodien übernimmt. „Don’t Tell Me“ und „Rotten Teeth“ lassen es erneut temporeich krachen, bevor „Make Up Your Mind“ das Garagentor weit öffnet und „Without Ya“ zum Tanzen einlädt. „Don’t Call My Name“ mag es rhythmusbetont und „Breakdown“ unaufgeregt, wohingegen mit den „Changing Colours“ abermals die Sixties den Sound dominieren und zu guter Letzt „Never Enough“ mit viel Schmackes das Finale bestreitet.

Bei den STRAIGHT ARROWS und „Rising“ geht es eine Spur rauer und dreckiger zu, dabei vergisst das Quartett jedoch nicht, für die nötige Eingängigkeit zu sorgen. Die Sechziger wären eindeutig das Jahrzehnt dieser Kapelle gewesen, die aber keinesfalls nur auf der Retro-Schiene unterwegs ist. Durchaus hörenswert und abwechslungsreich.

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