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STRANGE WILDS - Subjective Concepts

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Artist STRANGE WILDS
Title Subjective Concepts
Label SUB POP
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

STRANGE WILDS sind ein Power-Trio aus Olympia, Washington. Allen bearbeitet das Schlagzeug, Sean zupft den Bass und Steven singt und spielt die Gitarre. Auf die Fahnen hat sich der flotte Dreier seit 2012 Punk, Grunge und Rock geschrieben und „Subjective Concepts“ ist die Debüt-Langrille der Jungs, die ganz offensichtlich Hummeln im Hintern haben.

Zumindest lässt der Vorwärtsdrang des Openers „Pronoia“ mit seinen fetten, treibenden Riffs und halb gerufenen, halb gesprochenen Vocals so etwas erahnen. „Starved For“ schließt sich temperamentvoll an, während „Autothysis“ eine beschwingter Grunge-Ableger ist und „Don’t Have To“ düster aus den Boxen mäandert. Mit Vollgas übernimmt das punkige „Egophillia“, ehe es „Oneirophobe“ im Seattle-Style krachen lässt und „Disdain“ in schrammelnder Hardcore-Manier in Ohr und Bein geht. Da will auch das scheppernde „Pareidolia“ nicht zurückstecken und übernimmt mit Schmackes, bevor „Terrible“ abermals die lärmende Grunge-Karte zieht und „Lost And Found“ in ähnlichen Gefilden im Midtempo ruhige und eruptive Passagen miteinander verknüpft. Bleibt noch „Outercourse“, das auf der Zielgeraden ein letztes Mal die Langäxte zum Jaulen, die Schießbude zum Klirren und Steven zum Schreien bringt.

Was es mit den ganzen Fachtermini für Krankheitsbilder, Phänomene und biologische Eigenarten in den Songtiteln auf sich hat, entzieht sich meiner Kenntnis; vielleicht möchten sich die Herren damit einen intellektuellen Anstrich geben oder einer der Jungs studiert irgendetwas in der Richtung oder man fand’s einfach cool. Ist aber auch nebensächlich, denn in erster Linie gibt’s bei STRANGE WILDS und „Subjective Concepts“ ordentlich was auf die Mütze, wobei hier und da ein wenig stilistische Variation nicht verkehrt gewesen wäre.

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