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STRIKE ANYWHERE - Nightmare of The West

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Artist STRIKE ANYWHERE
Title Nightmare of The West
Homepage STRIKE ANYWHERE
Label PURE NOISE RECORDS
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Mehr als zehn Jahre ist es her, dass man von den US-Polit-Melodic-Hardcorern STRIKE ANYWAY etwas aus dem Studio gehört hat. Mit ihrer EP „Nightmare of The West“ hat sich dies jetzt geändert. Sieben Songs enthält der Silberling – sechs brandneue Originale und mit „Opener“ auch noch ein Cover der Londoner Punks BLOCKO.

„Nightmare of The West“ rechnet mit den klaffenden Wunden der US-Gesellschaft ab: Rassismus, Korruption, soziale Ungerechtigkeiten, Kapitalismus – Trumps Albtraum-Politik wird in gewohnt hymnischer Art und Weise an die Wand genagelt.  1999 in Richmond/Virginia gegründet, ist der Sieben-Tracker für die Band so etwas wie ein Neustart, wobei der Sound von Thomas Barnett (Gesang), Matt Smith (Gitarre), Marc Miller (Gitarre), Garth Petrie (Bass) und Erik Kane (Schlagzeug) gewohnt temperamentvoll, energiegeladen und wütend ist. Zweifellos hat sich da in der letzten Dekade so einiges aufgestaut, was allerdings nach bald vier Jahren mit Donald Trump an der Macht auch keine große Überraschung ist. Das BLOCKO-Cover „Opener“ ist übrigens deren Schlagzeuger Marc Maitland gewidmet, der sich im vergangenen Jahr das Leben nahm.

Angesichts dessen, was gerade in der Welt und insbesondere in den USA passiert, könnte „Nightmare of The West“ nicht aktueller sein. So heißt es etwa in „The Bells“ in einer Textzeile „‘til monuments fall“ und man erinnert sich daran, dass in den Südstaaten die Konföderierten-Denkmäler durch die Black-Lives-Matter-Bewegung von ihren Sockeln geholt werden. So auch in Richmond, der Heimat von STRIKE ANYWHERE, wo eine Statue von Christoph Kolumbus in einem Teich versenkt wurde.

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