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STROMKERN - Light it up

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Artist STROMKERN
Title Light it up
Homepage STROMKERN
Label DEPENDENT
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Ebenso wie viele andere nordamerikanische Electroacts setzen sich nun auch STROMKERN mehr oder weniger deutlich und kritisch mit dem Weg, den die USA gehen, auseinander. Das Albumcover ziert eine Skyline, darunter ein brennendes Fundament aus Dollarnoten und die Innenseiten zeigen die wohl wichtigsten Gegenstände des durchschnittlichen Amis: Eine Waffe und ein Fernseher, mit dem Hinweis „Remember, some things are obvious indications of damaged systems…“

Musikalisch sind für STROMKERN nun auch Einflüsse von WU TANG CLAN und PUBLIC ENEMY dazugekommen, stilistisch lassen sich starke Parallelen zu früheren Werken ziehen. Dies liegt sicher auch an Ned Kirbys sehr prägnanter Stimme und seinem typischen Sprechgesang, der manchmal doch ein wenig einsilbig wirkt, trägt er doch dazu bei, dass die Songs durch den Gesang recht verwandt und gleich klingen. Erstmals leihen Gastsänger zwei Tracks ihre Stimme: Frank Spinath (SEABOUND) bei „Sentinel“ und Victoria Lloyd, die aus „Hindsight“ ein balladeskes, zerbrechliches Stück zaubert. Highlights dieses Albums: „Reminders“, ein STROMKERN-typisches Stück, mit leicht verschärftem Tempo und sehr ausgereiften Soundstrukturen. Das mit Samplekollagen und Sequenzerläufen aufgebaute „The Debate“, welches auch wieder die oft verwendeten Klavierpassagen enthält. Selbstredend ist auch die Vorabsingle „Stand up“ enthalten. „Delete“ zum Schluss dreht das Tempo nach ruhigem Beginn noch mal richtig auf und bietet zusätzlich noch den Einsatz von gesampleten Gitarren.

Ein Album, dass sich durch eine sehr gelungene Dichte auszeichnet – Einziges Manko: die oft frappierenden Ähnlichkeiten beim Aufbau der einzelnen Tracks.

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