| Artist | SUICIDE SILENCE |
| Title | No Time To Bleed |
| Homepage | SUICIDE SILENCE |
| Label | CENTURY MEDIA |
| Leserbewertung |
Wenn ich mich recht entsinne, gefiel mir das erste Werk der Jungspunde SUICIDE SILENCE („The Cleansing“) doch ganz gut. Das kann ich von dem neuen Anstreng-Wutbatzen „No Time to Bleed“ nicht gerade behaupten. Die 11 Songs sind zwar aggro hoch 12 und bretzeln bisweilen fett los, aber das permanente Rumgebreake und der stumpfe Kreisch/ Schrei/ Gröhl-Gesang nerven spätestens nach dem 3.Song.
„…and then she Bled“ hört sich nach SLIPKNOT-Geknüppel an, erreicht deren Energielevel aber nichtmal im Ansatz, das folgende „Wasted“ ist mal völlig uninspiriertes Gerödel. Bei aller Technik und gewollter Abwechslung vergessen die Jungs das Wichtigste: Songs zu schreiben! Kaum ein Track ist mal flüssig durchgezockt, nichts bleibt im Ohr hängen. OK, in dem Bereich gibt es nun auch genügend erfolgreiche Combos, aber die Knüppeln mit ein wenig viel mehr Plan dann. So zerhackstückt, wie die Scheibe mit „Wake Up“ anfängt, so hört sie auch mit „Disengage“ auf.
Spieltechnisch auf hohem Niveau ohne Frage, am Stück aber kaum hörbar…

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