| Artist | SUICIDE SILENCE |
| Title | The Cleansing |
| Homepage | SUICIDE SILENCE |
| Label | CENTURY MEDIA |
| Leserbewertung |
Diese Kalifornier sind die nächste Band in den Massen an veröffentlichten Komplexo-Death Metal-Core-Whatthefuckever-Bands, die in den Nachwehen der Metalcore-Welle an den Start gebracht werden.
Wie die meisten Bands ballern auch SUICIDE SILENCE brachial-wütenden Death/ Grind mit donnernden Riffwänden, blastenden Drums und einem Shouter, der sowohl bis ins Mark schreit und dann wie ein Maulwurf gurgelt, aus dem Äther. Ebenfalls schon fast klassisch sind die eingestreuten und typisch wuchtigen Breaks/ knallenden Hackriffs, welche dann zumeist in einen klassischen Groove-Teil übergehen. Nur um dann in die nächste Ballerphase zu wechseln, damit das ganze dann wieder von vorne los gehen kann. Dazu wird mal das ein oder andere versierte Solo eingestreut, welches ohne Frage beweist, dass die Herren Gitarristen nicht gerade wenig drauf haben. Dafür allerdings mangelt es SUICIDE SILENCE an den den gleichen Attributen, wie den meisten Combos dieser Metal-Schublade. So verfügt eigentlich kein Song von insgesamt 12 über eine merkliche Struktur. Die einzelnen Passagen sind jederzeit beliebig austauschbar und folgen scheinbar keinerlei merklicher Strategie.
Klar, nun mögen Fans sagen, dass der Verfasser dieser Zeilen keine Ahnung und Gefühl für die komplexe Genialität dieser Band hat, aber wenn man nach (spätestens) nur 2:16 des Openers „Unanswered“ völligst die Aufmerksamkeit verliert und man sich bei dritten Song „the Price of Beauty“ schon fragt, wie lange diese Scheibe noch dauern mag, kann etwas nicht stimmen!

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