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SUPREME SOUL - No One’s All

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Artist SUPREME SOUL
Title No One’s All
Label AF MUSIC
Leserbewertung
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8.0/10 (2 Bewertungen)

SUPREME SOUL kommen aus Lissabon/ Portugal und machen Indie/ Wave mit deutlichen Anleihen in Richtung Eighties. Ihr Debüt „No One’s All“ erschien Ende 2012 bereits digital, ein Jahr später wurde es auch physisch veröffentlicht und fand jetzt endlich auch den Weg in meinen CD-Player.

Geboten wird ein Mix aus Gitarren, Synthesizern und eingängigen Rhythmen, die an Kapellen wie JOY DIVISION, NEW ORDER oder auch INTERPOL erinnern. Der Opener „What’s Going On“ erschließt diesen Klangkosmos in unaufgeregter Abgeklärtheit, verströmt gleichzeitig jedoch auch eine unüberhörbare Intensität. In diesem Sinne schließt sich auch das temporeiche „The Perfect Place For Us“ an, bevor „Unbroken Tales From Outside Fakers“ äußerst tanzbar übernimmt. „Love And Shadows“ schlägt derweil leisere, dunklere Töne an und auch bei „My Last Kiss“ und „A Silent Escape“ hört man eine gewisse Melancholie durch, die mit „More Than A Confession“ ihren Dark-Wave-Höhepunkt erreicht. „The Man Without A Face“ folgt im Midtempo mit seelenwunder Schwermut, während dank „Mirror Conversation“ die Gitarren erneut Dampf machen und „Vision (To Love, Fight And Say)“ versöhnlich übernimmt und „Beauty In The Sadness“ als gefühlvoller Schlusspunkt fungiert.

Die fünf Portugiesen sind mit Sicherheit alle unverbesserliche Romantiker mit einem unüberhörbaren Hang zu epischen Melodien und Songs, denen jede Menge Seelenpein inne ist. Glücklicherweise vergessen die Jungs darüber nicht, dass bei allem Trübsinn oft auch die Sonne scheint und nicht alles schlecht ist. Ein gelungener Erstling mit viel Tiefe und Emotion.

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