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SVARTSINN - Devouring consciousness

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Artist SVARTSINN
Title Devouring consciousness
Homepage SVARTSINN
Label Eibon Records
Leserbewertung
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Glücklicherweise bin ich beim Eintauchen in die Welt von Svartsinn bei Bewußtsein geblieben, denn der Versuch, sich mit dieser Scheibe auseinanderzusetzen hat zur unausweichlichen Konsequenz, dass man von der tiefsten Schwärze eingenommen wird. Das liegt zum einen an der Art des Sounds selbst, mag aber auch damit zu tun haben, dass man, um den acht Stücken zur vollen Wirkung zu verhelfen, diese im Dunkeln ohne anderweitige Ablenkung konsumieren sollte. Denn „Devouring consciousness” ist alles andere, aber kein Album mit „Musik“ zum Nebenbeihören.

Der Begriff „Musik“ ist hier mal wieder relativ, angebrachter wäre es wohl, von Klangkulissen zu sprechen. Diese bestehen aus apokalyptischem Dröhnen und Bassfrequenzen, düsterem Ambient, Synths, und werden hier und da angereichert mit traurigen Melodien z. B. durch vereinzelte Piano-Parts. Der Sound erzeugt, sofern man sich darauf einlässt, eine kalte, freudlose und finstere Atmosphäre. Am Ende von “Livredd” und von “The dark covet” erscheint aber sogar mal ein kleiner Hoffnungsschimmer inmitten der Trostlosigkeit.

Man muss schon ziemlich mies drauf sein, um auf ein solches Konstrukt mal richtig Bock zu haben, von daher nur etwas für Spezialisten.

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