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SWARM - Beyond the end

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Artist SWARM
Title Beyond the end
Homepage SWARM
Label Mausoleum Records
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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SWARM, das sind die ehemaligen Death Angel Mitglieder Mark Osegueda, Rob Cavestany und Andy Galeon, die sich mit Neuzugang Michael Isaiah zusammen getan haben. Besucher des diesjährigen Dynamo Open Airs konnten sie dort bereits live bewundern. Ebenfalls anwesend waren auch Vertreter von Mausoleum Records, denen es wohl gefallen hat, was die Vier da auf der Bühne abgeliefert haben, wurde doch anschließend kurzerhand ein Deal mit den Jungs klargemacht.

Wer Musik á la Death Angel erwartet, liegt hier jedoch falsch. Zu sehr ist der Sound der Band von Veränderungen und Neuerungen geprägt, als dass sich das Material vergleichen ließe. Was geblieben ist, ist die Intensität, mit der zu Werke gegangen wird, wenn sich diese auch auf einer anderen Ebene abspielt. So kann man zwar ihre alten Metal und Punk-Einflüsse raushören, die dargebotene Mucke ist aber mehr Rock als Thrash. Allerdings Rock der härteren Sorte. Darüber hinaus kommt dieser äußerst funky daher. Zeitweise sind sogar Red Hot Chili Peppers-artige Funk-Vibes in einigen Songs auszumachen. Funk-heavy rock style also, wenn man so will. Abgerundet wird das Album mit einer Prise Siebziger-Touch wie auch das enthaltene Doors-Cover „My eyes have seen you“ belegt.

Die 10 Songs verteilen sich auf drei Aufnahmesessions aus den Jahren 2001 und 1999. Darunter auch die 4 Stücke der ´99er MCD „Swarm“, von denen eines aber neu aufgenommen wurde. Der Sound ist sehr transparent und lässt alle Instrumente gut zur Geltung kommen. Einzelne Songs hervorzuheben fällt schwer, befinden sich doch alle auf gleich hohem Niveau. Beispielhaft sei hier „Bleed“ genannt, der sofort ins Ohr geht. Auch „Sengir Vampire“ weiß als cooler moderner Rocksong, bei dem die genannten Funkelemente begleitet von Tribal-Drumming zum tragen kommen, zu überzeugen.

Die gesamte Scheibe bietet eine tolle Gitarrenarbeit von Cavestany, Oseguedas markante Stimme ist unverkennbar, auch wenn er mich an manchen Stellen etwas an John Bush von Anthrax bzw. Ex-Armored Saint erinnert, und auch Michael Isaiah bereichert definitiv den Sound der Band. SWARM verstehen also ihr Handwerk, so dass man sich vom etwas unpassenden Cover-Artwork nicht abschrecken lassen, sondern auf jeden Fall zumindest mal reinhören sollte.

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