| Artist | SWORN AMONGST |
| Title | And so it begins |
| Homepage | SWORN AMONGST |
| Label | RISING RECORDS/ SPV |
| Leserbewertung |
Das englische SPV-Unterlabel Rising Records macht es sich seit einiger Zeit zur Aufgabe Underground-Bands zu unterstützen, wodurch hoffentlich die ein oder andere hoffnungsvolle Combo einen guten Start schafft. Bei SWORN AMONGST sah das vor einigen Jahren schon vielversprechend aus, konnten sich die Thrasher doch beim Kerrang!-Wettbewerb für Bands ohne Label gegen gut 3000 Mitbewerber durchsetzen und legen 2 Jahre nach der Debüt-EP nun ihr erstes Label-Album vor.
Doch die Vorschuss-Lorbeeren von vor gut 3 Jahren können die Briten mit ihrem Album nur ansatzweise umsetzen. So hat man die 2 Jahre Pause nicht unbedingt kreativ genutzt. Zwar gehen die eingängigen Thrash-Walzen gut nach vorne und können auch durch die ein oder andere gute Melodie, sowie kleineren Ausflügen in Richtung Modern Metal oder Anleihen im Power Metal punkten, wirklich Eigenständigkeit oder einen ordentlicher Schuss Abwechslung sucht man auf „And so it begins“ vergeblich. Vielmehr gehen SWORN AMONGST auf ihrem zweiten Album auf Nummer Sicher beschränken sich bei eigentlich allen Songs auf eingängiges und eben leicht monotones Midtempo-Riffing ohne große Überraschungen und Risiken. Wirklich schade, denn bei den eingestreuten Soli und auch mal angedeuteten Lead-Melodien zeigt sich deutlich, dass die Band doch über mehr Potenzial verfügt, aber scheinbar auf ihrem ersten Label-Album nichts falsch machen will. Schade, denn gerade die mutig nach vorne gehenden Bands können sich einen Ruf erspielen.
Daher dürfte es für SWORN AMONGST ohne Frage das Ziel sein, wieder die Frische vom Erstlings-Werk aufzugreifen. Denn nur so dürften sie den Wettbewerb damals für sich entschieden haben!

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