Band Filter

SYNTECH - Rising From The Ashes

VN:F [1.9.22_1171]
Artist SYNTECH
Title Rising From The Ashes
Homepage SYNTECH
Label HANDS PRODUCTIONS
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.5/10 (2 Bewertungen)

Wer das diesjährige Forms of Hands Festival besucht hat, erinnert sich sicher noch an SYNTECH als ersten Act des Eröffnungstages, auch weil mit dem Thüringer Steffen Lehmann dort kein ganz unbekanntes Gesicht auf der Bühne zu erblicken war. Jetzt folgt mit „Rising from the ashes“ das Debütalbum dieses GREYHOUND Nebenprojektes, übrigens bei MySpace nicht zu verwechseln mit einer gleichnamigen Technokapelle. Ähnlich wie bei seiner Stammband wird hier viel mit geloopten Strukturen operiert, allerdings geht es weniger lärmig zu Werke.

Der Opener „Cosmic reflection” groovt direkt mal ganz gut ein und auch „Blaster“ läuft noch recht geschmeidig durch, zeigt aber bereits mehr der für SYNTECH typischen Tribal Beats auf. Mit „Contact“ nimmt dann auch der präzise rhythmische Noiseanteil zu, was spätestens ab „Soundwave“ insgesamt dazu führt, dass allmählich ein Trance artiger Zustand einsetzt. Eine intensive Reise, die angekommen bei „Signal flare“ ein wenig Kräfte zehrend wirkt. Da kommt das atmosphärische und mit einem guten Flow ausgestattete „Respiration“ zum Durchatmen gerade recht, bevor der wuchtige Trip wieder Fahrt aufnimmt und in seiner flüssigen zweiten Hälfte zuweilen auch mehr elektronische Elemente ins Spiel bringt, wie etwa im kosmisch-düsteren „Cure“.

Die 13 Tracks auf „Rising from the ashes“ (= 76 Minuten) fordern den Hörer also, bieten Rhythmus Fanatikern dafür aber auch die volle Breitseite. Die Tribal Ausrichtung schafft immer mal wieder etwas Exotik im Sound, kann aber nicht ganz verhindern, dass manche Stücke ähnlich wirken. Dennoch ein interessanter und gelungener Einstand in diesem Bereich!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

SYNTECH - Weitere Rezensionen

Mehr zu SYNTECH