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TACERE - I devour

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Artist TACERE
Title I devour
Homepage TACERE
Label SUOMEN METALLI MUSIIKKI
Leserbewertung
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Hö, was ist das denn? Eine finnische Band, die nicht über Spinefarm kommt? Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Nach der Eigenproduktion „Eras Reveries“ haben TACERE nun ihre erste Label-Full Length fertiggestellt, und mit „I devour“ kommt die erste Single als Vorbote. Der Track war schon auf der ersten Platte vorhanden und wirkte dort noch etwas kantig, doch daran hat Karri Knuuttilla (Mastermind, Sänger, Gitarrist, Produzent) nun mächtig gearbeitet. So klingen die Übergänge zwischen Prog-Riffing, Power Metal-Passagen und Keyboard-lastigen Gothic Metal-Parts um einiges flüssiger. Knuutilla dominiert mit seinem Riffing und seinem tollen cleanen Gesang, lässt aber zugleich auch seiner Partnerin am Mikro Helena Haaparanta genügend Raum, ihre kraft- und eindrucksvolle Stimme zu entfalten. Etwas schwächeln tut der Finne dagegen bei den Grunts, die nicht ganz so tief und brachial kommen, wie es vielleicht angemessen wäre. Ziehen diese beiden also die meiste Aufmerksamkeit auf sich, sorgt die Drum- und Bass-Fraktion für das solide und kraftvolle Fundament. Ein richtig ordentlicher Song, der sicherlich Lust aufs Album macht. Ganz unterstreichen kann dies der zweite Track „The Black Roses have died“ (in einer Demo-Version) nicht ganz. So klingt dieser Song zwar gut komponiert, aber in den Arrangements und der Produktion noch nicht so ausgereift wie eben „I devour“. Aber vielleicht findet sich ja auf dem kompletten Album dann eine ausgearbeitetere Version.

So scheint sich wieder zu bewahrheiten, dass es in Finnland eine nicht versiegen wollende Quelle an guten Bands zu geben scheint. Ob TACERE nun zu einer der Großen wird, bezweifle ich aufgrund der etwas fehlenden Innovation in den Songs etwas, aber ich lasse mich sehr gerne mit dem Album eines Besseren belehren.

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