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TAINT - The Ruin of Nová Roma

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Artist TAINT
Title The Ruin of Nová Roma
Homepage TAINT
Label RISE ABOVE RECORDS
Leserbewertung
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9.0/10 (1 Bewertungen)

Was passiert, wenn man Doom, Stoner Rock und NEUROSIS kreuzt? Kann nicht klappen? Doch kann, und TAINT beweisen es auf ihrem Longplayer Debüt „The Ruin of Nová Roma“ eindrucksvoll.

TAINT gründeten sich 1994 im Süden von Wales als Schülerband. Nach diversen EPs, Split EPs und unzähligen Shows (CATHEDRAL, BOYSETSFIRE, AVAIL, EARTH CRISIS…) war genügend Erfahrung und Material gesammelt, um unter der den Fittichen von Alex Newport, der Bands wie MELVINS, MARS VOLTA und FUDGE TUNNEL produzierte, mit „The Ruin of nova Roma“ einen perfekten Longplayer einzuspielen. Der musikalische Tenor besteht hauptsächlich aus Doom Metal, der durch weitergehende Einwürfe immer wieder aufgebrochen wird. Schon das erste Lied „The Sound-out Competition“ zeigt, wo es bei TAINT langgeht. Die erste Minute enthält ein Gitarrensoli nach dem anderen, um dann in schwerem Doom zu enden. Langsame, ruhige Gitarrenparts aber auch Noise und Stoner Rock-Elemente werden durch gekonnte Breaks immer wieder in die Songs eingebaut und verleihen ihnen das gewisse Etwas, das diese Platte zu dem macht, was sie ist: Eine Metal Scheibe, die man in kein Genre einsperren kann.

Besonders gut gefallen hat mir persönlich die Stimme. Sie erinnerte ein wenig an eine Mischung aus alten Sachen von Nick Holmes (PARADISE LOST) und EYEHATEGOD. Mal krank und rotzig, dann wieder kraftvoll und schwer dröhnt sie aus den Boxen. Die Sängerin in „Amaranthine“ überrascht dann den Hörer komplett, sie ist leicht und sinnlich, um dann von einem kraftvoll schweren Gesang abgelöst zu werden – ein schönes Zusammenspiel. Für mich ein absoluter Höhepunkt auf einer CD, die nur aus Höhepunkten zu bestehen scheint.

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