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TANKARD - A Girl Called Cerveza

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Artist TANKARD
Title A Girl Called Cerveza
Homepage TANKARD
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.6/10 (165 Bewertungen)

TANKARD, die unkaputtbaren Hessen-Thrasher, feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Passend zum Jubiläum wuchten die Jungs um ihren in Metal-Kreisen mittlerweile berühmten Frontmann Andreas „Gerre“ Geremia dieser Tage eine neue Platte mit dem bierseligen Titel „A Girl Called Cerveza“ in die Läden. TANKARD sind schon lange Kult und haben in meinen Augen in ihrer Laufbahn kein schlechtes Album auf die Thrash-Gemeinde losgelassen. So gibt es auch auf dem 15. Studioalbum wieder 10 hochprozentige Thrash-Salven um die Ohren.

Auf „A Girl Called Cerveza“ wissen TANKARD besonders mit dem hitverdächtigen Titeltrack, der mit einem sehr eingängigen Refrain versehen ist, zu überzeugen. Ebenso punkten sie mit dem selbstbeweihräuchernden Old-School-Thrasher „Not One Day Dead (But One Day Mad)“, dem punkigen „Witchhunt 2.0“ und dem Eröffnungsbanger „Rapid Fire (A Tyrant’s Elegy)“. Der Rest ist eher gute Durchschnittskost. Da wären beispielsweise der typische TANKARD-Thrasher „Masters Of Farces“ oder das mit einem augenzwinkernden Text versehene „The Metal Lady Boy“, das durch die Metal-Queen DORO PESCH, die hier mit Gerre im Duett singt, veredelt wurde. Das für die Jungs aus Mainhattan eher untypische „Son Of A Fridge“ ist okay, will aber nicht wirklich zünden. Ebenso wie „Fandom At Random“, das in seinen schnellen Passagen aber überzeugt. Leider haben sich auch zwei richtige Durchhänger eingeschlichen („Metal Magnolia“ und „Running On Fumes“). Dabei wissen TANKARD wie guter Thrash Metal geht. Straight, schnell und nicht zu viele Experimente. Letztere scheinen mir die Promille-Poeten für ihre Verhältnisse dieses Mal einfach zu weit getrieben zu haben, um abwechslungsreicher zu sein. Produziert wurde „A Girl Called Cerveza“ wie auch schon der Vorgänger von Michael Mainx (BÖHSE ONKELZ, DER W, DISBELIEF, D-A-D). Dieses Mal allerdings im legendären Studio 23 in Frankfurt, wo TANKARD ein frischer, organischer Sound verpasst wurde.

Trotz der Kritik beweisen TANKARD, dass sie auch nach 30 Jahren ihrem Sound treu geblieben sind und mit „A Girl Called Cerveza“ insgesamt keine schlechte Platte abgeliefert haben. Alle Fans, die die Frankfurter lieben, werden auch diese Scheibe in ihr Herz schließen. Für die nächste Veröffentlichung wünsche ich mir allerdings wieder mehr eingängige Refrains und Ohrwürmer und weniger Experimente.

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