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TARJA - The Brightest Void

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Artist TARJA
Title The Brightest Void
Homepage TARJA
Label EARMUSIC/ EDEL
Leserbewertung
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5.5/10 (2 Bewertungen)

Eine edle Rückmeldung auf der metallischen Bildfläche gibt dieser Tage Tarja Turunen (TARJA, ex-NIGHTWISH). Edel sowohl in stimmlicher, musikalischer Hinsicht, als auch bezogen auf ein sehr feines und wunderbar stilvoll gestaltetes Booklet voller ungewöhnlicher und selten gesehener Designideen bei dem beiliegenden Digipack. Die ehemalige Frontsängerin und ausgebildete Sopranistin brachte mit „The Brightest Void“ Anfang Juni das erste von 2 anstehenden Alben auf den Markt. Zu Beginn des Monats August folgte mit „The Shadow Self“ eine weitere VÖ. Als „Prequel zum Sequel“ soll dieses Werk den Boden bereiten und die Fans und Hörer auf den 2. Schlag einstimmen.

Musikalisch bewegt man sich in Grenzbereichen zwischen Gothic Metal und Gothic Rock mit so „exotischen“ Instrumenten wie Saxophon und Sounds, die man nicht unbedingt auf einem „klassischen“ Metal-Album erwarten würde. Musikalisch war und ist die wohl bekannteste finnische Genre-Sängerin immer schon eine Grenzgängerin gewesen und vereint auf „The Brightest Void“ erneut verschiedene Einflüsse zu einem Gesamtkunstwerk. Stimmlich wie immer erstklassig ist auch die musikalische Begleitung hörenswert und verbindet klassischen Sound mit frischen und neuen Sounds. Einige Stücke kommen, wie man es von ihren Einzel-VÖs und den späteren NIGHTWISH-Songs kennt, poppig und eingängig daher („No Bitter End“, „Eagle Eye“ mit catchy Refrain, „Shameless“ uvam.). Man bewegt sich hier zwischen Gothic Metal, „poppigen“ Metalsounds, klassischem Gesang und Alternative Rock, das Ganze aber immer musikalisch gut abgemischt und stimmlich mit dem tiefen Mezzosopran sonor vorgetragen.

Viele Gastmusiker geben sich die Ehre, u.a. der Finne Michael Monroe (HANOI ROCKS), Chad Smith, es gibt ein Duett mit Sharon den Adel von WITHIN TEMPATION in Form des Schlussstücks „Paradise“, sowie ein eher überraschendes „Battle“ mit Alissa White-Gluz (ARCH ENEMY). Gemischt wurden alle 9 Stücke von Tim Palmer. Das insgesamt 4. Studioalbum von Tarja Turunen unter dem Banner TARJA ist ein guter Vorgeschmack auf das ebenfalls bereits erschienene „The Shaow Self“ geworden. Die gelungensten Stücke sind sicherlich „House Of Wax“ und das SHIRLEY BASSEY-Cover „Goldfinger“. Dem wohl besten Bond-Film aller Zeiten setzt die finnische Ausnahmesängerin damit ein erneutes güldenes Denkmal.

Wer TARJAs Sound und ihre Stimme mag, wird „The Bightest Void“ lieben, wer dem alten NIGHTWISH-Sound nachtrauert oder eher „traditionell“ eingestellt ist, für den wird das Album wohl eher nichts sein…

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