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TENACIOUS D - The Complete Masterworks 2 (2-DVD)

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Artist TENACIOUS D
Title The Complete Masterworks 2 (2-DVD)
Homepage TENACIOUS D
Label SONYBMG
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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TENACIOUS D… Jack Black und Kyle Gass. Ein außergewöhnliches Duo, welches sich auf Akustikgitarre und Gesang spezialisiert hat, aber das äußert sich bei den beiden um einiges anders als bei gewöhnlichen musikalischen Duellen! Sie setzen auf packende Comedy gepaart mit powervollem Hard Rock, mal nur mit Akustikgitarren, mal mit kompletter Live-Band. Eine Kombination, der man sich kaum entziehen kann. Wer die bereits kultverdächtigen Filme „School of Rock“ (wenngleich hier Mr. Black nicht mit seinem Kollegen agierte) bzw. „Kings of Rock“ kennt, der merkt schon, dass das, was sie tun, von Herzen kommt und mitreißend, liebenswürdig, lustig und glaubhaft zugleich ist. Ob denn nun diese Eigenschaften auch auf dieser Veröffentlichung rüberkommen?

„The Complete Masterworks“ war als ein lustiger Mitschnitt überzeugend, allerdings wurde oftmals das Fehlen einer komplementären Live-Band kritisiert, vor allem, wenn bekannte Stücke wie „Fuck her gently“ oder „Tribute“ nur in einer „Bandversion“ bekannt waren. Umso größer dürften die Erwartungen auf einen neuen Live-Streich der beiden sein, der sich aber dennoch vom letztgenannten Werk unterscheidet. Und wie es sich unterscheidet! Es ist kein reines Live Event mehr, sondern ein Musical, mit viel Liebe zum Detail. „The Complete Masterworks 2“ beginnt mit Kommentaren von begeisterten Fans und schon bald findet man sich im ausverkauften Moor Theater in Seattle wieder. Die Anhänger stehen vor einer wie ein Wohnzimmer hergerichteten Bühne und warten gespannt auf Veranstaltungsbeginn. Wo sind denn nun die Herren? Bald schon regt sich die Decke auf der Couch. Die Herren scheinen verwirrt zu sein und schauen ungläubig in die Menge. Kann es sein, dass der Joint zu hart war und das Publikum nur eine Halluzination ist? Die Akustikgitarren werden jedenfalls fleißig umgeschnallt, „Kielbasa“ wird im Kyle’s Living Room Jam angestimmt und die einmaligen Stimmen von Black & Gass animieren die Halle sofort zum lauten Mitsingen. „History“ sitzt genauso wie „Wonderboy“. Lee sabotiert laut J.B. das Ende des vorangegangenen stärksten Songs und fängt mit K.G. schon eine Kiff-Session an, bis er angeschnauzt wird, warum er denn Lee rein gelassen hätte. Nach „Dio“ kriegt J.B. einen Entschuldigungsflash und entschuldigt sich ebenso mit „Lee“ bei selbigem, was den wiederum zu einem „stupid breakdance“ animiert. Black schnappt sich das Mikro und trägt „The Road“ sehr emotional vor, bis er dann feststellt, dass man es auch besser machen könnte und vorschlägt, es auf „elektrisch“ zu machen. Die Klogitarre kommt zum Einsatz und das kommt den beiden kein bisschen zugute.

Weiter im Text: Nach dem Ableben in der Hölle angekommen hören sie Anti-Christ ein Solo zocken und können ihn direkt für ihre Band gewinnen, ebenso wie den KFC-Mann sowie Charlie Chaplin und „Kickapoo“ wird zu Anfang des zweiten Akts zum Besten gegeben. Nach weiteren Sticheleien gegen Gass‘ besten Kumpel Lee und dem Lied „Karate“ verlässt er die Band und der Verlust wird mit „Dude (I totally miss you)“ betrauert, ehe sie sich wieder zusammentun und es mit „Kyle left the band“, „Friendship“ und „The Metal“ weiter geht. Dass Pilze nicht allzu gut fürs Bewusstsein sind, sieht man mit „Papagenu“. Nach „Master Exploder“ schlägt Anti-Christ vor, einen Jam mit Satan zu machen. „Beelzeboss“ ist ein weiteres Highlight des Sets. Anschließend jamt das „Double Team“ noch mit der Höllenband und die Mitglieder werden noch mal einzeln vorgestellt inklusive kleinen Soli und das war’s… scheinbar, denn wie könnte D ohne die Favoriten „Fuck her gently“ und „Tribute“ die Leute ruhigen Gewissens nach Hause gehen lassen? Das „Who Medley“ bildet den würdevollen Abschluss des grandiosen Konzerts und verabschiedet das treue und begeisterte Publikum mit breitem Grinsen gen Heim.

Wayne Isham zeigt sich verantwortlich als Regisseur und konnte bereits mit wichtigen Werken wie „Metallica – S&M“ von seinem Feingefühl für Bildsprache viele überzeugen. Die DVD ist allein wegen der genialen Live-Show uneingeschränkt empfehlenswert. Aber fertig sind wir noch lange nicht, denn auf Disc Nummero 2 geht’s mit einer Tour-Doku weiter.

Die Anfänge werden kurz beleuchtet und dazu Szenen aus Akustik- und Bandproben zur Welttournee und viele witzige Zwischenfälle und Backstageclips, sowie anfängliche und finale Konzepte. Alle aufzuzählen würde sicherlich den Rahmen sprengen. Bleibt nur zu sagen, dass Fan und Nicht-Fan mit dieser Doppel DVD bestens bedient sind.

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