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TERRORITMO - Premonitions

VN:F [1.9.22_1171]
Artist TERRORITMO
Title Premonitions
Homepage TERRORITMO
Label WKN/ HAURUCK
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Mit den Italienern TERRORITMO (wunderbarer Bandname!) hat der gute Albin Julius ein weiteres sehr interessantes Pferd im Stall. Die Südländer haben sich mit „Premonitions“ der Vertonung von Träumen verschrieben, und das über 60 Minuten lang. Wirklich außergewöhnliche Soundscapes werden hier dem Liebhaber von rhythmisch durchstrukturierten Klängen geboten, welche in fast in eine Art Trancezustand versetzen. Wie kurz nach dem Aufwachen, wenn der Geist noch im Dämmerzustand zwischen Traum und Realität verharrt.

Das Album beginnt mit „Anima Obscura“, einem Tribute für den verstorbenen Jhonn Balance (COIL). Glockengeläut, Herzschlag, Sprachfetzen: Ein verstörender Einstieg in die Reise ins Unterbewusstsein. „Destino“ wirkt percussiver, der weibliche Sprechgesang hat etwas Schamanenhaftes an sich. Und so wechseln sich im weiteren Verlauf ambient-artige Passagen mit „natürlichen“, paganen Parts ab. Der Soundtrack für die Reise ins Ich, erzeugt auf den unterschiedlichsten Instrumenten. Von Drums und Gitarren bis hin zu Messern, Holzstöcken oder Ölfässern. Das alles erzeugt eine Sogwirkung, derer man sich nur schwer entziehen kann, lässt man sich einmal darauf ein. Gesang beiderlei Geschlechts wird hier immer nur als weitere Klangfarbe eingesetzt, die sich nie zu sehr in den Vordergrund drängt. Dies hier ist keine Musik zum Nebenbeihören, und schwer zu kategorisieren/ beschreiben ist sie augenscheinlich auch.

Tatsache ist, dass hier etwas Neues geschaffen wurde, um ein ungewöhnliches Konzept perfekt zu illustrieren. Unwirklich, verstörend und doch einschmeichelnd. Das Bindeglied zwischen antikem Traumfänger und der digitalen Welt…

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