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THE AFGHAN WHIGS - Do To The Beast

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Artist THE AFGHAN WHIGS
Title Do To The Beast
Homepage THE AFGHAN WHIGS
Label SUB POP
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Satte 16 Jahre ist es her, dass es von THE AFGHAN WHIGS eine Plattenveröffentlichung gab. Jetzt endlich erscheint mit „Do To The Beast“ ein absolut würdiger Nachfolger, der eine frische Wendung in das Schaffen der Amis aus Cincinnati bringt, die sich zwischenzeitlich eine lange Auszeit von ihrer Alternative-/Prog-Rock-Kapelle genommen hatten. Ende 1986 gründeten Greg Dulli (Gesang, Rhythmusgitarre), John Curley (Bass), Rick McCollum (Gitarre) und Steve Earle (Schlagzeug) gründeten die Band. Die beiden Letztgenannten sind auf dem neuen Silberling nicht mehr dabei, dafür wird das Line Up von Cully Symington (Drums), Multi-Instrumentalist Rick Nelson und Dave Rosser, Jon Skibic sowie Mark Mc Guire an die Gitarren komplettiert. Außerdem waren eine Reihe prominenter Gast-Musiker an der Entstehung der zehn Songs von „Do To The Beast“ beteiligt und es ist keineswegs so, dass viele Köche immer den Brei verderben.

Wobei man wohl davon ausgehen darf, dass Cheffe Greg Dulli sich zu keinem Zeitpunkt das Zepter hat aus der Hand nehmen lassen. Stattdessen wurde in großer Runde ausgiebig gerockt und gleich mit dem Opener „Parked Outside“ stellen THE AFGHAN WHIGS eindeutig klar, dass sie keinesfalls zum alten Eisen zählen und in Sachen krachenden Rocks nichts verlernt haben. „Matamoros“ schließt sich mit orientalisch anmutenden Sidekicks und knackigen Gitarrenhooks an, bevor „It Kills“ anfangs ein wenig ruhiger startet, um später wieder in die Vollen zu gehen. Ganz großes Kino gibt’s im Übrigen mit der ersten Single „Algiers“ nicht nur auf die Ohren, sondern auch vermittels Video zu sehen. Ein toller Song mit dezenten Country-Anleihen, der von düsteren Pianoakkorden und „Lost In The Woods“ gefolgt wird. „The Lottery“ gibt derweil wieder Vollgas und drängt sehr straight nach vorn, ehe „Can Rova“ sich deutlich zurücknimmt und Zeit zum Träumen gibt. Zweifellos fällt dieses Stück ein wenig aus dem Rahmen, verliert deshalb aber noch lange nicht an Schönheit und Anmut. Mit „Royal Cream“ wenden sich die Herrschaften wieder mit viel Drive ihren Kernkompetenzen zu und auch „I Am Fire“ gefällt mit eindringlichem Gesang und einer sparsamen Instrumentierung im Midtempo. Bleibt noch „These Sticks“ zu erwähnen, mit dem THE AFGHAN WHIGS ihr Comeback zunächst einmal vergleichsweise leise und dennoch äußerst energiegeladen enden lassen.

Da sind sie also wieder, die AFGHAN WIGHS. Zurück mit einem Paukenschlag namens „Do Th The Beast“. Ein absoluter Kauftipp, denn es groovt, brodelt und rockt ordentlich bei Dulli & Konsorten. Genauso muss kantiger Rock klingen – welcome back!

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