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THE ALPINE - There’s Only So Much You Can Do

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Artist THE ALPINE
Title There’s Only So Much You Can Do
Homepage THE ALPINE
Label EXZESS BERLIN
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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10.0/10 (1 Bewertungen)

Die fünf Dänen, die hinter THE ALPINE stehen, erlangten 2005 auch außerhalb ihrer Heimat größere Bekanntheit als sie für die „MTV A Cut“-Show ausgewählt wurden. In der Sendung wurde eine Band gesucht, die ANASTACIA bei einem Konzert als Vorband unterstützen sollte. THE ALPINE belegten den zweiten Platz und bekamen die Gelegenheit, ihre spätere erste Single „Monday Looks The Same“ in den Londoner Abbey Road Studios aufzunehmen. Nach dem 2006er Debütalbum „On Feel Trips“ folgt nun der zweite Streich „There’s Only So Much You Can Do”, der von der Band überwiegend in Eigenregie aufgenommen wurde.

Fast ein ganzes Jahr hat das Quintett an der zweiten Langrille gearbeitet und sich von Sixties Soul, Motown, alten amerikanischen Spirituals und Film-Soundtracks inspirieren lassen. Auch die STONES, JACKSON FIVE, THE POLICE, DOLLY PARTON, THE CLASH, die BEACHBOYS und PRINCE haben ihre Spuren hinterlassen. Entsprechend geht’s mit „Maximize Me” recht retro aber sehr treibend los, um mit „Youniverse“ ins gleiche Horn zu stoßen. „Volunteer Army“ lässt es etwas ruhiger angehen und gefällt mit perlenden Pianoakkorden. „Ayers Rock“ macht hingegen mit Harmoniegesängen wieder mehr Dampf, während „Oil“ und „Killer Chorus“ Wildwest-Stimmung aufkommen lassen. Dieses Feeling ist bei „Oil“ eher angespannter Natur und löst sich beim „Killer Chorus“ mit fröhlichen Streichern. Kinderstimmen eröffnen „Pushing 30“, das sich anschließend auf elektronisches Gebiet begibt. In diesem Sinne geht’s auch mit dem fröhlichen „Ride Out of Town“ weiter, bei dem auch Hip Hop-Elemente Verwendung gefunden haben. Deutlich melancholischer schließt sich „How To Wing It“ an, um mit „Black (But Only Until They Invent A Darker Colour)“ im Sixties-Style anzuknüpfen. „Ladies of The Eighties“ sind das nächste Thema und tatsächlich haben auch musikalische Versatzstücke dieser Dekade Einzug gehalten. Indie-Sounds bestimmen hingegen „The World’s Best Colleague“, dann darf das alte Piano, welches in Band gebraucht erstanden hat, noch einmal seinen knackig-authentischen Charme bei „Depth To Swim“ versprühen. Bleibt noch das BONNIE TYLER-Cover „Total Eclipse of The Heart“, das THE ALPINE gründlich entstaubt und mit einem flotten Groove unterlegt haben.

THE ALPINE haben erfolgreich in den letzten 40 Jahren Musikgeschichte gestöbert und einen frischen Power-Pop-Mix gezaubert, der in Bein und Ohr geht. Ein gelungener Anschluss an den Erstling „On Feel Trips“ – bleibt nur noch zu klären, welchen Einfluss deutsche Autobahnen auf die Musik der Dänen haben. Auf jeden Fall schreiben sie das auf ihrer Myspace-Seite…

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