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THE BALLROOM THIEVES - Unlovely

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Artist THE BALLROOM THIEVES
Title Unlovely
Homepage THE BALLROOM THIEVES
Label NETTWERK
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THE BALLROOM THIEVES sind Calin „Callie“ Peters (Gesang, Cello & Bass), Martin Earley (Gesang & Gitarre) und Devin Mauch (Gesang & Percussion) aus Boston, Massachusetts. Das Trio bestehend aus einem Liebespaar (Peters & Earley) +1 (Mauch), packt politische Texte auf einen unverkennbaren nostalgischen Sound, der von mannigfaltigen Musikstilen wie Motown, Classic Rock und sogar Metal inspiriert ist, aber dennoch – oder gerade deshalb – vor allem nach einem klingt: THE BALLROOM THIEVES. Auf ihrem neuen und dritten Album „Unlovely“ besingen sie wichtige Themen wie den Kampf gegen das Patriarchat, den unzulänglichen politischen Status Quo und weitere gesellschaftliche und persönliche Probleme.

„A rock band in a folk suit“ sagen THE BALLROOM THIEVES über sich selbst, tatsächlich hat ihre Musik durchaus eine Menge folkige Bezüge. So kommt die eröffnende Titelnummer „Unlovely“ mit zarten Klavierakkorden daher, die nur so brodeln vor Verzweiflung ob des globalen Wahnsinns, während das temperamentvolle „Tenebrist“ ebenso wie das verspielte „Love Is Easy“ einen Blick ins Innere wirft und sich mit Selbstzweifeln und Sinnkrisen beschäftigt. „In The Dark“ kommt auf souligen Sohlen daher, während der „Homme Run“ leise, akustische Töne anschlägt. „Don’t Wanna Dance“ übernimmt mit zartem Schmelz, viel Rhythmus und einem Himmel voller Geigen, bevor „Begin Again“ härtere Klänge zu Gehör bringt und „Vanity Trip“ mit reduzierten Mitteln in die Seventies entführt. Das gefühlvolle „Roll The Bones“ strebt erneut in Motown-Gefilde, wohingegen das reduzierte „Pendulum“ insbesondere von Callies Stimme getragen wird. Bleibt noch „For Hitchens“, mit dem der Silberling auf ähnliche Weise endet.

THE BALLROOM THIEVES verpacken auf „Unlovely“ große und kleine Themen, persönliche Tragödien und weltumfassende Dramen in Liedern, die den Ängsten des Einzelnen ebenso gerecht werden wie politischen Statements. In den elf Tracks stecken einfach jede Menge Emotionen und die wohl eher trügerische Hoffnung, dass es eines Tages keine politischen Alben mehr braucht.

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