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THE BEAUTIFUL DISEASE - The Dizzy Brain Of Mrs. Bliss

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Artist THE BEAUTIFUL DISEASE
Title The Dizzy Brain Of Mrs. Bliss
Homepage THE BEAUTIFUL DISEASE
Label ETAGE MUSIC
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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5.5/10 (2 Bewertungen)

Pünktlich zu ihrer Tour als Support von GOETHES ERBEN Anfang April veröffentlichten THE BEAUTIFUL DISEASE ihr nunmehr viertes Fulltime-Album; dieses Mal allerdings nicht im Eigenvertrieb sondern unter der Flagge des Bayreuther Independent-Labels Etage Music. Das letzte Album ist erst ein reichliches halbes Jahr her, die Kreativlawine von Chris Goellnitz (voc), Stanley Carr (synth) und Michael Schaffer (guit) scheint unaufhaltbar. Carr selbst, seines Zeichens verantwortlich für die verträumt-schwebenden Kompositionen, sieht den Vorgänger „Mother’s Dryland Green“ und „The Dizzy Brain Of Mrs. Bliss“ als eine Art Doppelalbum – und in der Tat ist man sich stilistisch treu geblieben und verzichtet auf krampfhaftes Experimentieren. Im Gegenteil: mit „Using Drugs“ findet sich ein Song vom Vorgängeralbum wieder, in leicht verändertem Gewand und um einen rezitativen Epilog („Are My Dreams Real?“) ergänzt. Jedoch kommt der aktuelle Silberling noch etwas eingängiger und abwechslungsreicher daher.

Der erste Track – „Decomposition Dance“ – ist eine kompositorische Reminiszenz an „Schattenfrucht“ von der EP „Alpha Leads to Loss“, mit neuem Text und veränderter Melodieführung. Der Rest des Albums bietet sowohl ausufernd-balladeske als auch aufwühlend-treibende Songs. Und über allem die unverwechselbare warme Stimme von Chris. Mal selbstversunken, mal exaltiert, balancierend auf einem schmalen Grat zwischen Introvertiertheit und Manie, erzählt er Märchen („Horla“, „Der Garten der Geister“) und durchlebt Alpträume („Chaos Bath“, „My Cell“), die aus seiner eigenen Feder stammen. Die assoziativen und bildreichen Texte – sowohl deutsch als auch englisch – verschmelzen mit den warm perlenden Synthieklängen und dezenten Gitarrenparts zu einer hörintensiven Melange. Für Fans unverkennbar, für Neuhörer außergewöhnlich: Auf jeden Fall eine akustische Entdeckungsreise wert!
Anspieltipps: „Der Garten der Geister“, „Cut The Strings“

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