Band Filter

Request did not return a valid result

THE BIRTHDAY MASSACRE - Pins and Needles

VN:F [1.9.22_1171]
Artist THE BIRTHDAY MASSACRE
Title Pins and Needles
Homepage THE BIRTHDAY MASSACRE
Label DEPENDENT
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
6.7/10 (7 Bewertungen)

Allein beim Anblick des Covers ist sofort klar, um welche Künstler es sich bei dem mir vorliegenden Silberling handelt, denn der kleine Hase und die Farben lila, schwarz und weiß gehören nun einmal zweifellos zur künstlerischen Vision der Kanadier THE BIRTHDAY MASSACRE. Die Synth-Rock-Formation um Frontfrau Chibi hat mit „Pins and Needles“ wieder einmal ein stimmiges Gesamtkunstwerk geschaffen, bei dem das Artwork eine wichtige Rolle spielt. Zu sehen sind eine Witwe auf dem Friedhofsweg, Teile einer Stadt und ein Freizeitpark mit Riesenrad im Hintergrund. Was das alles mit den sich auf dem Album befindlichen Stücken zu tun hat, gilt es beim Hören herauszufinden.

Das Ganze startet mit „In the Dark“ und schweren Gitarrenklängen. Chibis wunderschöner Gesang setzt ein. Also alles beim Alten. Klassisch TBM (und hier ist nicht Techno Body Music gemeint!). Eine geniale Popnummer. Zu diesem Song wird es auch in Kürze ein Video geben, welche heutzutage ja oftmals die Singles ersetzen. Eine gute Wahl, denn der Track ist überaus eingängig. Das nachfolgende „Always“ wirkt dann noch poppiger, startet mit glockenhellen Tönen und nach und nach einsetzenden Drums, Keys und lieblichem Gesang. „Control“ ist wieder schneller und härter und man kann sich Chibis Gewirbel auf der Bühne lebhaft vorstellen. Obwohl auch nicht wirklich anders als die übrigen Kompositionen, gefällt mir „Shallow Grave“ aufgrund seines 80er Touchs mit am Besten. Ganz klar sind die Titel nahezu perfekt produziert, woran auch David Ogilvie (SKINNY PUPPY, MARILYN MANSON, KILLING JOKE) beteiligt war und dem Album seine Handschrift und den nötigen Feinschliff verpasste. Das balladeske „Sideways“ wird durch wieder schnellere Klänge in „Midnight“ abgelöst. Der laszive Sprechgesang, geschickt gesetzte Pausen und Wave-Elemente bringen hier Abwechslung hinein. Mit dem Titelsong trifft die Band auch meinen Nerv, denn Gitarrengewitter mit bissigem, trotzigem und provokativem Gesang gehören einfach dazu. Das Derbe steht Chibi einfach besser zu Gesicht, als zu lieblich, süß und angepasst zu agieren. Dieser neue „Style“ (auch auf diversen Promofotos) wirkt auf mich irgendwie zu glatt bzw. erwachsen. Auch die letzten 3 Songs des Albums enttäuschen nicht wirklich, sie sind gewohnt gut und einfach „typisch“.

Mir persönlich ähnelt sich das Liedgut untereinander zu sehr. Das hat aber den Vorteil, dass man das Album gut in einem Stück durchhören kann. Fans des bekannten TBM-Klangs können hier nichts falsch machen. Live darf man die Kanadier sowieso auf keinen Fall verpassen. Die Deutschland-Termine sind für November geplant.

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

THE BIRTHDAY MASSACRE - Weitere Rezensionen

Mehr zu THE BIRTHDAY MASSACRE