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THE BOSSHOSS - Black Is Beautiful

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Artist THE BOSSHOSS
Title Black Is Beautiful
Homepage THE BOSSHOSS
Label UNIVERSAL
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Jetzt wäre uns beinahe die achte Studio-Langrille von THE BOSSHOSS durchgegangen! Der Silberling ist bereits Ende Oktober 2018 erschienen und hat wie sein 2015er Vorgänger „Dos Bros“ auch gleich mal die Chartspitze eingenommen. Bis sich „Black Is Beautiful“ jedoch auch in meinem CD-Player drehen konnte, musste allerdings erst noch ein bisschen Zeit vergehen…

Bereits der titelgebende Opener „Black Is Beautiful“ macht mir dann aber ganz schnell klar, dass es sehr schade gewesen wäre, wenn diese VÖ ohne mich über die Bühne gegangen wäre. Die Zeiten, in denen Sascha „Hoss Power“ Vollmer und Alec „Boss Burns“ Völkel mit ihrer Band bekannten Popsongs ein Country-Gewand verpasst haben (vgl. „Like Ice In The Sunshine“ aus der Langnese Werbung oder auch „Hey Ya“ – im Original von OUTKAST), sind lange vorbei, inzwischen stehen bei den Spree-Cowboys zumindest im Studio nur noch eigene Songs auf dem Programm und dass sie ihr Handwerk verstehen, weiß „Black Is Beautiful“ wahrlich eindrucksvoll zu unterstreichen. Rock, Country, Blues und auch ein bisschen HipHop finden in absolut hörenswerter Weise zusammen und machen einfach nur Spaß. Nach der energiegeladenen Ode an die Nacht, ist beim temporeichen „In Your Face“ der Songtitel Programm und auch die erste Single-Auskopplung „A/Y/O“ groovt mit fettem Gebläse und hymnisch-poppigen HipHop-Parts, die auf Mundharmonika und Folkrock-Gitarren treffen, ganz gewaltig. „Till I Want No More“ übernimmt mit coolen Melodien, ehe das Septett der holden Weiblichkeit mit dem tanzbaren „She“ ein sexy-rockiges Denkmal setzt. Mein Highlight der Platte ist jedoch das rhythmusbetonte „Little Help“ mit dem THE BOSSHOSS erstmals funky Neo-Soul-Einflüsse in ihren Soundmix einbauen. Ganz großes Kino! Aber auch das nachfolgende, lebhafte „Prison of Passion“ kann sich mit feinsten Bläsern hören lassen. An Coolness ist derweil der „Wrong Song“ kaum zu überbieten und wenn mit dem munteren Country-Shuffle „Good Deed“ Western-Atmosphäre aufkommt, kann dies ebenfalls nicht verkehrt sein. Das „Road Fever“ verlieren THE BOSSHOSS hoffentlich nie, denn ihr lässiger Sound-Cocktail ist einfach eine Wucht. Das gilt auch für das gutgelaunte „Smile“, welches tatsächlich auch dem größten Miesepeter ein Lächeln aufs Gesicht zaubern sollte. Für „Cook It Up“ haben sich die Großstadt-Desperados Unterstützung beim Bluesrock-Badass SEASICK STEVE geholt und ohne Zweifel hat es sich um eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit gehandelt. Bleibt noch „What Could Possibly Go Wrong“, das auf der Zielgeraden Saloon-Feeling versprüht.

THE BOSSHOSS schaffen auf „Black Is Beautiful“ einen Style-Crossover mit absolutem Wiedererkennungswert und greifbarer Spielfreude. Die Hauptstädter nehmen ihre Fans mit auf eine abwechslungsreiche und aufregende Reise durch die Nacht. Schließlich passieren dort die größten Abenteuer und wildesten Parties!

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