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THE BOSSHOSS - Flames of Fame

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Artist THE BOSSHOSS
Title Flames of Fame
Homepage THE BOSSHOSS
Label ISLAND
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (2 Bewertungen)

Langeweile dürften Hoss Power (Sascha Vollmer) und Boss Burns (Alec Völkel) kaum kennen. Seit inzwischen neun Jahren sind die Berliner mit ihrer Band THE BOSSHOSS unterwegs, blicken auf sechs Alben plus Live-Output zurück und sitzen seit 2011 in der Jury der Casting-Show „The Voice of Germany“. Dass jetzt die Veröffentlichung des siebten Studio-Longplayers „Flames of Fame“ und der Start der dritten „The Voice“-Staffel zeitlich zusammenfallen, dürfte nicht zum Schaden der Hauptstadt-Cowboys sein, die ursprünglich mal mit Coversongs begonnen haben, inzwischen jedoch nur noch eigene Stücke schreiben. Auf mehr als 1,5 Millionen verkaufte Tonträger allein in Deutschland, ausverkaufte Tourneen und zahllose Awards, Platin- und Goldene Schallplatten dürfen THE BOSSHOSS zu recht stolz sein und es sollte mich wundern, wenn mit dem jüngsten Baby, das im bandeigenen Berliner Studio und in der Nähe von Los Angeles eingespielt wurde, nicht weitere Trophäen verbunden sein werden.

Mit der ersten Singleauskopplung „Do It“ konnte das Septett bereits die Charts stürmen und bleibt seinem coolen Country-Rock-Sound mit viel Gebläse und Wumms treu. In diesem Sinne startet der Silberling auch mit dem treibenden Opener „Bullpower“, der bestens für den Highway geeignet ist, während das rhythmusbetonte „Whatever“ mit seinen Claphands umgehend ins Bein geht. Mit der Truckdriver-Ode „Eager Beaver“ geht’s knackig zurück auf die Straße, bevor „My Personal Song“ vergleichsweise nachdenkliche Töne anschlägt. „What If“ verlegt sich gleichfalls auf zurückhaltende Klänge, die viel Country-Feeling mitbringen und den Kopf rhythmisch nicken lässt. Sehr smooth schließt sich „Easy To Love You“ an, bevor mit dem schwungvollen „A Little More More“ wieder Party-Spirit auf dem Programm steht. Der „Backdoor Man“ verströmt derweil absolute Coolness und Rock’n’Roll-Feeling, wohingegen „Yes Or No“ zum Kuscheln einlädt. Eine weiche Seite haben die Herren in den Feinripp-Hemden und Stetsons also auch. Das finale „God Loves Cowboys“ bringt gar ein wenig Hip-Hop-Swag ins Spiel – warum auch nicht, schließlich haben THE BOSSHOSS mit ihrer Bearbeitung der Nummer „Hey Ya!“ der Hip-Hop-Formation OUTKAST 2005 ihren ersten Hit gelandet.

Die Zeiten, in denen die Truppe überwiegend mit den wahrlich knackigen Cover-Versionen bekannter Popsongs punktete, sind inzwischen lange vorbei. Stattdessen haben die Herrschaften ihre ganz eigene Crossover-Rezeptur aus Country, Rock’n’Roll, Hip-Hop, Rock, Pop, Metal, Blues, Punk und Funk gefunden und auf „Flames of Fame“ noch weiter verfeinert. Sehr cool, sehr relaxt und sehr hörenswert! Im Übrigen wird es pünktlich zum Start der Tour auch ein eigenes Bier der Band geben, mit dem die Fans auf die neue Langrille anstoßen können.

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